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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Energy-Drink plus Alkohol

KnobiVital®

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Unabhängige Informationen zur Gesundheit

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharmadschungel. Hier finden Sie Informationen pur.

Alle zwei Monate erscheint eine neue  Ausgabe von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Hier auf der Webseite informieren wir über aktuelle Warnungen vor Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln und auch über gesundheitspolitische Entwicklungen im Pharmabereich.

17.6.13 Kolostrum

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© Adam Gryko/ fotolia.com

Werbung und Wahrheit

Kolostrum- oder Colostrum-Produkte sollen die Immunabwehr des Körpers steigern können. Beworben werden die Mittel insbesondere für Patienten mit eingeschränkter Abwehrsituation, wie sie oft während Krebsbehandlungen auftritt. Es gibt aber es keinen wissenschaftlichen Beweis für eine verbesserte Immunabwehr durch die teuren, selbst zu zahlenden Produkte.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

10.6.13 Salz in der Suppe

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© Printemps/ fotolia.com

Wie viel darf‘s denn sein?

Nur wenige Themen werden in der medizinischen Wissenschaft so kontrovers diskutiert wie die tägliche Kochsalzmenge, die der Gesundheit zuträglich ist. Kochsalz ist Natriumchlorid und die wichtigste Nahrungsquelle für Natrium. Dieses hat lebenswichtige Funktionen in Körperzellen und Körperflüssigkeiten.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

30.5.13 Gefälschte Arzneimittel

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© Schlierner/ fotolia.com

Zoll, Polizei und Interpol fahnden nach Arzneimittelfälschungen

Ende März nahm die Kripo Hamburg zwei Männer fest, die in Deutschland Fälschungen des Säureblockers Omeprazol verkauft hatten. Sie nutzten dabei eine Sicherheitslücke. „Wenn es Kriminellen gelingt, Arzneimittelfälschungen systematisch in die legale Handelskette einzuschleusen, ist das eine neue Dimension“, sagt Wolfgang Becker-Brüser von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

27.5.13 Triclosan

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© S.Kobold - Fotolia.com

Triclosan zur Desinfektion?

In Kosmetika wie Deos, Seifen und Zahnpasta, aber auch in Reinigungsmitteln und anderen Haushaltsprodukten soll Triclosan Keime in Schach halten. In den 1970er Jahren ist der antibakterielle Wirkstoff in Mode gekommen. Er bringt allerdings nicht mehr Hygiene als normale Seife und Wasser, schrieben wir in GPSP 3/2010 (S. 10) und zitierten die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

21.5.13 Energy Drinks plus Alkohol

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© Thomas Kunz

Selbstüberschätzung, aggressives Verhalten und Gesundheitsrisiken

Energy-Drinks wie Produkte vom Marktführer Red Bull enthalten viel Koffein und Taurin. Für den klassischen Energy-Drink ist die Menge an Koffein und Taurin nach oben begrenzt, aber es gibt stärker aufputschende Alternativen, die als Nahrungsergänzungsmittel ganz legal verkauft werden. Gute Pillen - Schlechte Pillen möchte auf einen neuen Trend aufmerksam machen: Mischungen aus aufputschenden Wirkstoffen und Alkohol. Sie bilden eine problematische Allianz und beflügeln offenbar eine fatale Selbstüberschätzung.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

13.5.13 Werbung im Schafspelz

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© GPSP

Advertorials: Unscheinbar, aber verlockend

Zeitungen und Journale stecken voller Werbung. Aber manchmal muss man genau hinschauen, denn manche Werbeanzeigen sind von redaktionellen Beiträgen optisch kaum zu unterscheiden: Die Aufmachung der Seiten, die verwendete Schrift, die Anordnung der Bilder – zum Verwechseln ähnlich.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

8.5.13 „report München“ greift GPSP-Recherchen auf:

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© GPSP

Sonosan® vor Gericht

In der Ausgabe 2/2013 von Gute Pillen - Schlechte Pillen titelten wir „Tinnitus: Sonosan® vor Gericht. Produkt verboten, Verkauf geht offensichtlich weiter“ (http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/topics/22.4.13-tinnitus-sonosanr-vor-gericht.php). Am 7. Mai 2013 hat sich das Fernsehmagazin „report MÜNCHEN“ der Frage angenommen, wie hier Verbraucher und Behörden an der Nase herumgeführt beziehungsweise getäuscht werden – und auf der Grundlage unserer Recherchen berichtet.

Hintergründe und Chronologie der Ereignisse:

http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/topics/22.4.13 -tinnitus-sonosanr-vor-gericht.php

 

Zur Sendung report MÜNCHEN:

http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/dossiers-und-mehr/unwirksame-tinnitus-medikamente100.html

6.5.13 Wechseljahre

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© Robert Knesche/fotolia

Sind Hormonpflaster und Hormongel ungefährlicher als Tabletten?

Hormontabletten gegen Beschwerden in den Wechseljahren erhöhen deutlich das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Blutgerinnseln in den Venen und Brustkrebs. Das ist belegt und durch aktuelle Neuauswertungen alter Studiendaten nicht widerlegt – auch wenn manche „Experten“ das Gegenteil verbreiten. Umso wichtiger ist die Frage, ob es für Frauen mit besonders starken Beschwerden eine Hormontherapie gibt, die weniger gefährlich ist als Hormontabletten einzunehmen. Gute Pillen - Schlechte Pillen hat die wesentlichen Studien zu Hormonen, die über die Haut aufgenommen werden (Pflaster, Gele u.a.) aufbereitet und zusammengefasst.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

29.4.13 Tödliche Gedanken

gpsp
© Jörg Schaaber

Was Menschen dazu bringt, sich selbst zu töten. Und wo es Hilfe gibt.

Ganz unterschiedliche Faktoren können dazu führen, dass Menschen ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Für Angehörige und Freunde stellt sich die Frage, ob und wie sich ein Suizid bei besonders gefährdeten Menschen verhindern lässt.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

22.4.13 Tinnitus: Sonosan® vor Gericht

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© GPSP

Produkt verboten, Verkauf geht offensichtlich weiter

Werbung und Vertrieb von Sonosan® gegen Tinnitus sind gerichtlich untersagt. Aber der Anbieter preist das Produkt im Internet einfach weiter an wie bisher.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

GPSP Sonosan-Artikel aus Heft 2/2013 als PDF

15.4.13 Rückenschmerzen

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© © fotowebbox - Fotolia.com

Vorsicht: Flupirtin

Chronische Rückenschmerzen plagen viele Menschen. Das heißt im Umkehrschluss, dass sich mit Medikamenten gegen die Beschwerden viel Geld verdienen lässt.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

2.4.13 Gefälschte Arzneimittel

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© Gina Sanders - Fotolia.com

Hierzulande (noch) kein Problem

Gefälschte Arzneimittel sind in Deutschland kein relevantes Problem – zumindest derzeit nicht. Weltweit sind Arzneimittelfälschungen allerdings eine erhebliche Bedrohung der Gesundheit. Das größte Einfallstor für gefälschte Medikamente in Deutschland ist das Internet

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

25.3.13 Konservierungsmittel in Augentropfen

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© Knut Wiarda - Fotolia.com

Nicht für jeden gut

In Augentropfen können sich Bakterien und Pilze vermehren, wenn das Behältnis geöffnet und im Gebrauch ist. Darum enthalten Augentropfen – etwa gegen eine Bindehautentzündung – in der Regel Konservierungsmittel.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

13.3.13 Sicher tauchen

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© Von Herrath

Was Tauchbegeisterte beachten sollten

Der Tauchsport ist für viele Urlauber faszinierend. Aber nicht jeder sollte sich mit moderner Tauchausrüstung unter Wasser begeben. Manche Erkrankungen machen das Tauchen zu einem risikoreichen Unternehmen, und selbst mit einer verschnupften Nase sind Unterwasserausflüge nicht ratsam. Da sollte man lieber schnorcheln. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen informiert über tauchärztliche Untersuchungen und sagt, worauf zu achten ist.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

11.3.13 Wenn Ängste überhand nehmen

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© Elke Brüser

Die „Sorgenkrankheit“ und andere Angststörungen

Immer mehr Menschen sind wegen psychischer Probleme krankgeschrieben. Besonders viele haben Depressionen oder Angststörungen. Während jedoch heutzutage Sportler und andere Prominente vielfach keinen Hehl daraus machen, wenn sie unter Depressionen leiden, sind Angststörungen weiterhin ein Tabu. Wer starke Ängste hat, versucht, das so gut es geht zu verbergen und verhindert so, dass ihm beizeiten geholfen wird. Darüber sprachen wir mit der Ärztin Teresa Biermann und erfuhren auch, wie sich Sorgen ausdehnen und den Alltag unerträglich machen können.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

8.3.13 Schwarzes Dreieck

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© GPSP

EU macht mit Symbol auf erhöhtes Risiko bei neuen Arzneimitteln aufmerksam

Künftig werden Patienten und Patientinnen der EU-Mitgliedsstaaten erkennen können, ob sie ein Arzneimittel nehmen, das noch nicht lange auf dem Markt ist – und daher besondere Risiken birgt. Gute Pillen - Schlechte Pillen begrüßt diese Entscheidung der Europäischen Kommission, die am 7. März 2013 bekannt gegeben wurde.1

1.3.13 Freie Radikale

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© Eric Isselée/ fotolia.com

Die Mär vom Schutz durch Nahrungsergänzungsmittel wird hinterfragt

Seit Jahren werben Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln damit, dass ihre Produkte mit so genannten Antioxidanzien die Zellen vor oxidativem Stress durch freie Radikale schützen können – und uns damit vor Krankheiten wie Alzheimer Demenz oder Krebs. Soweit die Theorie. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) haben jetzt bewiesen, dass die Auswirkung von oxidativem Stress dringend überdacht werden muss. Der Körper packt nämlich schädliche Stoffe, die durch Oxidation in Zellen entstehen, vor Ort selbst in kleine Müllbeutel und entsorgt sie später. Was das heißt, erklärt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

25.2.13 Werbung Aufgepasst

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© Pressefoto: Bayer

Bedenkliche Allianz

Im Rahmen einer gemeinsamen Werbekampagne ließen die Apothekenkette easyApotheke und das Pharmaunternehmen Bayer Healthcare im Dezember bundesweit große Werbetafeln für das Magenmittel „Rennie® fresh“ aufstellen. EasyApotheke rühmt sich, damit „auf dem Apothekenmarkt wieder einmal Neuland zu betreten“.1

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

18.2.13 Pseudokrupp

gpsp
© fotolia.com

Feuchte und kalte Luft helfen

Vor allem in der kalten Jahreszeit kann es passieren, dass ein Kleinkind – meist nachts oder gegen Morgen – einen Pseudokrupp-Anfall erleidet. Das heißt, es hustet „bellend“ und hat Atemnot. „Wichtig ist, das Kind zu beruhigen“, so der Arzt Wolfgang Becker-Brüser von der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

15.2.13 Buchtipp

Cover "Die weiße Mafia"
© riva

„Die weiße Mafia“

Nicht schon wieder eine Kritik an den Missständen unseres Gesundheitssystems, so der erste Reflex. Aber die Neugier siegte dann doch. Ein Glück! Denn dieses Buch ist anders. Dem Autor Frank Wittig gelingt es, mitreißend davon zu berichten, warum Kranke und Gesunde so häufig von „der Medizin“ überversorgt werden. Nicht zu ihrem Wohle.

11.2.13 Diane® & Co.

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© Sven Hoffmann/fotolia.com

Problematische Hormonpillen, die verhüten und verschönern sollen

Das Hormonpräparat Diane® und seine wirkstoffgleichen Generika dürfen französische Ärzte nicht mehr verordnen, weil bei der Überwachungsbehörde in Paris in Zusammenhang mit diesen Mitteln weit mehr als 100 Berichte über tiefe venöse Thrombosen und sogar Lungenembolien bei Frauen eingetroffen sind. Diane® kann Schwangerschaften verhindern, ist aber ebenso wie seine Generika nicht als Antibabypille zugelassen. Eigentlich darf es nur gegen bestimmte Hauterkrankungen verwendet werden. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen macht in diesem Zusammenhang erneut darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, mit einer sicheren Hormonpille zu verhüten.

11.2.13 Dasselbe in Grün

gpsp
© fotolia

Otriven® Sinuspray – jetzt mit Pflanzen-Image

Der Pharmakonzern Novartis hat sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen:1 Seit Ende 2012 bietet er Otriven® Sinuspray an. Was ist aber überhaupt das Neue daran?

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

6.2.13 Honig: Lebensmittel und Medizin?

gpsp
© GPSP

Honig: Lebensmittel und Medizin?

Honig ist nicht nur ein Lebensmittel, sondern macht auch als traditionelles Arzneimittel von sich reden. Die Naturheilkunde setzt dabei auf eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. Hält die Tradition einer wissenschaftlichen Prüfung stand? Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hat die verfügbare wissenschaftliche Literatur ausgewertet.

29.1.13 Gut vorbereitet zum Arzt

 Gut vorbereitet zum Arzt
© Thomas Kunz

Gut vorbereitet zum Arzt

Vier von zehn Menschen fühlen sich nach einem Arztbesuch nicht richtig informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter 1600 Personen. Eine gute Vorbereitung kann helfen, bei der Ärztin oder dem Arzt die richtigen Fragen zu stellen und besser informiert nach Hause zu kommen.

21.1.13 Studien-Wildwuchs

 
© GPSP: Prof. Antes

Wie die Cochrane Collaboration für Übersicht sorgt

Wer krank ist, möchte optimal behandelt werden. Dazu gehört, dass Ärzte und auch die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik oder bei den Krankenkassen auf dem aktuellen Stand des Wissens sind. Der Einzelne kann die Studienlage nur noch in kleinen Bereichen überschauen.

Mehr dazu im aktuellen Heft

18.1.13 Generika: Keine Billigmedizin

 
© Fotolia/ Andreas F.

Wirkstoffgleiche Präparate sind untereinander austauschbar

Generika sind die „Nachahmer“ unter den Medikamenten. Sie kommen auf den Markt, wenn der Patentschutz des Originals abgelaufen ist. Ihnen haftet das Klischee der Billigmedizin an, obwohl ihre Qualität genauso gut ist wie die der Originalpräparate. Dennoch sind viele Verbraucher verunsichert, wenn sie in der Apotheke ein anderes Medikament als das gewohnte erhalten. Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hat deshalb verbreitete Mythen über Generika unter die Lupe genommen.

14.1.13 GPSP im Radio

 
© Christian Wagner-Ahlfs

Chefredakteur Christian Wagner-Ahlfs bei DRadio Wissen

GPSP Chefredakteur Christian Wagner-Ahlfs ist heute, Montag 14.1.2013, von 18.03 bis 19.30 Uhr im Gespräch mit Verena von Keitz in der Sendung Redaktionskonferenz bei DRadio Wissen zu hören.

http://wissen.dradio.de/medizin-zu-risiken-und-nebenwirkungen-fragen-sie.92.de.html?dram:article_id=234088

7.1.13 Vorsicht geboten

 
© Fotolia/Wissmann Design

Neuroleptika für ältere Menschen mit Demenz

Menschen mit Demenz leben häufig in Pflegeheimen. Mehr als jeder Zweite erhält dort wegen störender Verhaltensweisen Psychopharmaka, vor allem Neuroleptika. Ist das sinnvoll?

Mehr dazu im aktuellen Heft

28.12.12 K.O.-Tropfen

 
© Marius Graf

Vor allem Frauen sind Opfer

Immer wieder gibt es sexuellen Missbrauch mit Hilfe von K.O.-Tropfen. Meist wird Frauen in Clubs oder auf Partys heimlich Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) oder eine ähnliche Substanz, etwa Gamma-Butyrolacton (GBL), ins Getränk gemischt.

Mehr dazu im aktuellen Heft

17.12.12 Werbung - Aufgepasst!

 
© GPSP

Sex sells

Es ist eine Binsenweisheit: Sex in der Werbung zieht immer. Das dachten offenbar auch die Werbeexperten, die sich im Auftrag von Strathmann für das verschreibungspflichtige StroVac® die abgebildete Anzeige einfallen ließen.

Mehr dazu im aktuellen Heft

13.12.12 Nichtraucher werden

 
© Knut Wiarda - Fotolia.com

Ja ich will

Wer von der Zigarette loskommen will, braucht vor allem eins: Motivation. Die meisten schaffen es dann ohne medikamentöse Unterstützung, oft allerdings erst nach mehreren Versuchen. Arzneimittel können die Erfolgschancen erhöhen. Ihr Nutzen wird meist überschätzt.

26.11.12 Schizophrenie

 
© Michael Flippo/Fotolia

Musizieren als Therapie tut gut

Schizophrenie-Kranken helfen die üblichen Medikamente oft nicht ausreichend. Wer im Rahmen einer professionellen Musiktherapie ein Instrument spielt, kann seine Beschwerden wie Antriebslosigkeit und eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit lindern und sein Lebensgefühl deutlich verbessern.

19.11.12 Süßholz – Leckerei oder Medikament?

 
© Thomas Kunz

Arzneipflanze des Jahres 2012

Die Wurzel der Süßholzstaude wird seit der Antike medizinisch verwendet, in unseren Breiten etwa seit dem Mittelalter. Nützlich soll sie vor allem gegen Erkrankungen der Atemwege und des Magens sein. Als Lakritze – süß, salzig oder zuckerfrei – hat die Süßholzwurzel besonders viele Fans. Manchem Leckermaul kann das aber Probleme bereiten.

15.11.12 Tamiflu® - Die Datenlücke

 
© nebari/fotolia.com

Grippemedikament mit unklarem Nutzen

Millionen Menschen schlucken das Medikament gegen Grippe, Staaten bunkern Riesenvorräte für eine Epidemie – obwohl keiner weiß, ob und wie zuverlässig der Wirkstoff wirklich hilft. Es wird Zeit, dass der Hersteller endlich alle Daten zu Nutzen und Risiken von Tamiflu® auf den Tisch legt, findet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Pressemitteilung als PDF

Hintergrundartikel

12.11.12 Magnetspielzeug

 
© Windell Oskay

Reizvoll aber gefahrvoll

Magnete mit beträchtlicher Haftkraft werden immer häufiger in Spielzeug verarbeitet. Konstruktionsbaukästen beispielsweise ermöglichen Kindern, magnetische Kugeln oder Stäbchen zu stattlichen Figuren zusammenzusetzen. Verschlucken Kinder jedoch Magnete, kann dies lebensbedrohlich sein.

5.11.12 Haarentfernung per Fotoepilation

 
© aigarsr/fotolia.com

Hautbetäubende Creme vorsichtig dosieren

Viele Menschen entfernen unliebsamen Haarwuchs selbst, andere bezahlen eine Behandlung mit Laser oder Licht, die so genannte Fotoepilation. Sie erzielt länger andauernde Ergebnisse als das schlichte Rasieren, ist aber unangenehmer – oder sogar schmerzhaft. Oft wird daher zunächst eine hautbetäubende Creme aufgetragen. Meist handelt es sich um das Präparat Emla®. Vor dessen Risiken warnt die spanische Arzneimittelbehörde. Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen erklärt, warum man nicht zu viel von dieser Creme auftragen darf.

29.10.12 Bindehautentzündung

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Bindehautentzündung Antibiotika sind kein Muss

Wenn das Auge juckt, gerötet ist und die Lider verkleben, spricht das für eine Bindehautentzündung. Die wird heutzutage viel zu rasch mit einem Antibiotikum behandelt. Immerhin heilt bei sechs von zehn Betroffenen die Entzündung binnen fünf Tagen von selbst ab – und manchmal steckt kein Bakterium sondern ein anderer Erreger oder Viren dahinter.1

22.10.12 Pharmafirma im Kindergarten

© GPSP

Sponsoring auf Irrwegen

Wenn eine Elternzeitschrift für Wachstumshormone wirbt, schürt das Ängste. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ü3 wird vom Pharmaunternehmen Sandoz Biopharmaceuticals gesponsert und kostenlos an Kindergärten verteilt. Die Werbung im Heft ist nicht unbedingt als solche zu erkennen und verharmlost eine risikoreiche Behandlung, kritisiert Gute Pillen - Schlechte Pillen.

15.10.12 Werbung:

© benqook - Fotolia.com

EU-Kontrolle bleibt

Fast vier Jahre wurde in der EU heftig diskutiert, ob die Pharmaindustrie selbst Patienten und Patientinnen über rezeptpflichtige Arzneimittel informieren darf.1 Jetzt ist dieser unliebsame Vorschlag endlich vom Tisch!

8.10.2012 Dubiose Spritze gegen Kniearthrose

© Annika Ucke

Eigenblutpräparat noch immer im Angebot

Zwischen 1.300 und 1.500 Euro kostet ein Behandlungszyklus mit Orthokin®. Das Mittel soll gegen Kniearthrosen und deren heftige Schmerzen helfen. Die Injektionen erfolgen nicht mit einem Fertigpräparat aus der Apotheke, sondern werden aus dem Eigenblut der Patienten hergestellt. Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bemängelt, dass der Nutzen des Verfahrens nicht überzeugend belegt ist. „Außerdem unterliegen Individualrezepturen wie Orthokin® praktisch keiner behördlichen Prüfung auf Wirksamkeit und Sicherheit“, warnt Wolfgang Becker-Brüser von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

26.9.12 Gut vorbereitet zum Arzt:

So wird Ihnen besser geholfen

Vier von zehn Menschen fühlen sich nach einem Arztbesuch nicht richtig informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter 1600 Beteiligten. Eine gute Vorbereitung kann helfen, die richtigen Fragen zu stellen und besser informiert nach Hause zu kommen. GPSP hat hier einige Tipps für Patienten und Patientinnen zusammengestellt.

24.9.12 Mit Nervengift gegen Migräne

© Effe45/ fotolia.com

Riskante Strategie

Nur wenige Arzneimittel haben so unterschiedliche Anwendungsgebiete wie Botulinumtoxin, das Signalwege in Nervenbahnen lahm legen kann und praktisch als Nervengift wirkt. Es wird nach Schlaganfällen gegen Verkrampfungen der Armmuskulatur, bei Multipler Sklerose gegen Harninkontinenz, bei unerträglichen Schweißabsonderungen oder bei „Zornesfalten“ zwischen den Augenbrauen verwendet. Und nun ist der Wirkstoff – bekannt als Präparat Botox® – auch noch zur Vorbeugung bei schwerer chronischer Migräne zugelassen. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bemängelt in ihrer neuesten Ausgabe, der Nutzen der riskanten Behandlung sei nicht ausreichend untersucht.

20.9.12 Californian Dreams

© E. Brüser

Walnüsse bringen Spermien auf Trab …

Passend zur Erntezeit kommt die Gesundheitsmeldung aus Kalifornien zum Thema „Walnüsse“ – die Redaktion der Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen hatte das schon erwartet. Die California Walnut Commission, eine Organisation der Walnussproduzenten, sorgt mit finanziellen Spritzen dafür, dass zum gesundheitlichen Nutzen der Nüsse weitgefächert geforscht wird. Und dann wird mit den gesponserten Studien die Werbetrommel gerührt, nicht ohne demjenigen, der Walnüsse nicht auf seinem Speiseplan hat, auch mal einen ordentlichen Schrecken einzujagen.

17.9.12 Darmkrebs

© Miredi /fotolia

Geringeres Risiko durch Ballaststoffe?

Jedes Jahr erkrankt von Tausend Menschen je einer neu an Darmkrebs.1 Damit handelt es sich um die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Wichtige nachgewiesene Risikofaktoren sind Bewegungsmangel und Übergewicht, aber auch rotes Fleisch, etwa in Form von Steaks, und regelmäßiger größerer Alkoholkonsum. Ob und wie stark ballaststoffreiche Ernährung schützen kann, war bislang nicht klar. Nun gibt es dazu eine neue Studie.

Mehr dazu im aktuellen Heft

10.9.12 Wasserfilter

© Pjt56 cc

Überflüssige Geldausgabe

Die einen kaufen ihr Trinkwasser günstig oder überteuert im Lebensmittelhandel, andere trinken es direkt aus dem Wasserhahn, und gar nicht wenige meinen, sie müssten ihr Leitungswasser filtern. Gute Pillen - Schlechte Pillen kann aus mehreren Gründen nicht dazu raten, Leitungswasser mit einem Filtersystem aufbessern zu wollen.

4.9.2012 MEZIS: Es geht auch anders

© MEZIS

Ärzte wehren sich gegen Einflüsterungen

Die Anbieter von Arzneimitteln beeinflussen ärztliche Therapieentscheidungen, wo sie nur können. Die Ärzteorganisation „Mein Essen zahl ich selbst“ (MEZIS) wehrt sich dagegen. Wir fragten Eckhard Schreiber-Weber, Arzt und Vorstandsmitglied von MEZIS, worum es seiner Organisation geht.

Mehr dazu im aktuellen Heft

28.8.12 Sonosan®

© liveostockimages/ fotolia.com

Klage gegen GPSP zurückgezogen

Die rumänische Firma SanimaMed hat ihre Klage gegen die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen (GPSP) zurückgezogen. Die kritische Medizinzeitschrift für Verbraucher hatte mehrfach über das Produkt Sonosan® zur Behandlung von Tinnitus berichtet und die Werbebehauptungen des Anbieters und den Nutzen des Produktes angezweifelt. Bis heute hat die Firma der GPSP-Redaktion keine seriösen Belege für eine Wirksamkeit des Produkts vorgelegt.

20.8.2012 Essstörungen

© Archiv B. Frey

Castingshows in der Kritik

Frauen leiden sechs unter einer Essstörung, bei Männern sind es ein bis zwei von 100, besagt eine Studie der Universität Leipzig.6 Aus dieser geht auch hervor, dass auffällig häufig fettleibige Menschen essgestört sind – insbesondere unter den Männern. Und es gibt noch einen Geschlechter- Unterschied: Essstörungen treten zwar in jedem Alter auf, aber Männer um die 60 Jahre sind besonders oft betroffen, während es bei den Frauen gerade die jüngeren sind.

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13.8.2012 Verzicht ist selten nötig

© Gina Sanders/ fotolia.com

Herzkranke und Sex

Beim Sex, speziell beim Orgasmus, steigen Herzfrequenz und Blutdruck kurzzeitig an – jedoch meist nur für wenige Sekunden und außerdem überschreitet der Puls nur selten 130 pro Minute.

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6.8.2012 Tatoofarben

© Thomas Kunz

Keine Zulassungspflicht

Mindestens jeder zehnte Deutsche läuft mit einem Tattoo herum, unter den 14- bis 34-Jährigen ist es sogar jeder Vierte. Trotzdem ist die Verwendung der Farben, die in die Haut gestochen werden, noch immer schlecht geregelt (GPSP 3/2006 S. 10). Denn was nicht auf einer Negativliste steht, ist praktisch erlaubt. Dass eine solche Verbotsliste nicht reicht und eine Positivliste mit den zugelassenen Farbstoffen besser wäre, ist vielen klar – zumal bisher kaum untersucht ist, wie sich die injizierten Farbinhaltsstoffe im Körper verteilen und wie sie verstoffwechselt werden.

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30.7.12 Doppelt gut

© fotolia/ Subbotina Anna

Fitnesstraining zur Tabakentwöhnung

Jugendliche kommen vom Tabak besser wieder los, wenn übliche Entwöhnungsprogramme mit einer Sportberatung verbunden werden, die zum Fitnesstraining anregt.

Mehr dazu im aktuellen Heft

26.7.12 Fehlerhafter Adrenalin-Injektor

© fotolia/ Marianne Meyer

Anapen®-Anbieter wälzt Kosten auf Anwender ab

Produktionsfehler kommen vor. Bei Notfallmedikamenten, wie jetzt beim Adrenalin-Autoinjektor Anapen®, können sie dramatische Folgen haben. Wenn der Anbieter Kosten des notwendigen Austausches auf Anwender und Krankenkassen abwälzt, halten wir das für unerträglich.

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23.7.12 Narkose

© fotolia/ Yuri Arcurs

Was Ärzte tun, damit SIE sicher sind

Viele Menschen haben Angst vor einer Vollnarkose, vor allem davor, nach der Operation nicht wieder aufzuwachen. Aber diese Gefahr ist in den letzten Jahrzehnten ständig gesunken und äußerst gering,1 obwohl heute chirurgische Eingriffe gemacht werden, die früher undenkbar waren. Was wiederum auch daran liegt, dass Narkosen heutzutage besser steuerbar sind. Darüber sprachen wir mit der Anästhesistin Christel Prellwitz.

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16.7.12 Hackepeter, rohes Mett

© fotolia/ Petra B.

Nichts für kleine Kinder

Rohes Fleisch und roher Fisch können von Bakterien, Viren und Parasiten besiedelt sein: Für kleine Kinder und Schwangere, für Senioren und bei geschwächter Immunabwehr sind solche Lebensmittel tabu.

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9.7.12 Arzneimittelreste: Was tun?

© Thomas Kunz

Nicht nur Schmerzmittelpflaster sind gefährlicher Müll

Wie gefährlich gebrauchte Schmerzmittelpflaster mit dem Wirkstoff Fentanyl sind, berichtete die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA: In den vergangenen 15 Jahren hat die Behörde 26 versehentliche Vergiftungen bei Kindern erfasst. Zehn Kinder starben. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, meint Gute Pillen - Schlechte Pillen (GPSP 3/2012). Um nicht Andere und die Umwelt zu gefährden, müssen gebrauchte, angebrochene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel sicher entsorgt werden. Aber wie?

Mehr dazu im aktuellen Heft

2.7.2012 Insekten: Stiche und Bisse

© M. Kletr/fotolia

Was schmerzhaften Juckreiz lindert

Mücken, Bremsen, Flöhe und andere Insekten stechen oder beißen, weil sie Blut benötigen, um sich zu ernähren – andere, wie Bienen oder Wespen, wenn sie sich bedroht fühlen. Stiche und Bisse jucken oder schmerzen, sind aber in unseren Breiten meist harmlos – solange keine Allergie* besteht und man nicht im Mund oder Hals gestochen wurde. – Die üblichen Beschwerden lassen sich mit verschiedenen Mitteln lindern.

Mehr dazu im aktuellen Heft.

25.6.2012 Neue Antibabypille

© Benny Weber/ fotolia

Neue Risiken

Viele Mädchen nehmen die Antibabypille. Allerdings heutzutage oft nicht (nur), um eine unerwünschte Schwangerschaft zu verhindern, sondern wegen der propagierten Schönheitseffekte, neudeutsch „Beauty- Effekt“ genannt.

Mehr dazu im aktuellen Heft.

18.06.2012 Medikament – oder was?

Verwirrende Werbung – Aufsichtsbehörden müssen aktiv werden

Heuschnupfen hat Hochsaison – da suchen viele Menschen Linderung, und die Hersteller von Gesundheitsprodukten erhoffen sich gute Geschäfte. Deren Werbung lässt so manches Angebot auf den ersten Blick als ordentliches Arzneimittel erscheinen. Das Pharmaunternehmen Weber & Weber verspricht zum Beispiel für sein Produkt Allvent® „akute Behandlung von Heuschnupfen“. Erst wer genau hinschaut, erkennt, dass es sich hierbei um ein „diätetisches Lebensmittel“ handelt, kritisiert die Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen in ihrer aktuellen Ausgabe. Ein wichtiger Unterschied: Arzneimittel werden behördlich zugelassen und dazu muss ihre Wirksamkeit erwiesen sein. Für diätetische Lebensmittel wie Allvent® gilt das nicht, auch wenn die Werbung den Eindruck eines Arzneimittels vermittelt.

Mehr dazu im aktuellen Heft.

14.6.2012 Zeckensaison

© Carola Schubbel/ fotolia

Aber kein Grund zur Panik

Zecken können Krankheiten übertragen. Viele Menschen haben Angst vor einer Ansteckung mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Allerdings ist das Risiko regional sehr unterschiedlich.

Zeckenbiss – was tun? (GPSP 2/2007, S. 1)
Zeckenbiss? Keine Panik! (GPSP 4/2010, S. 6)

11.6.2012 Placebos

© Elke Brüser

Wie die Psyche bei der Heilung mitspielt

Der Glaube versetzt Berge: Eine Tablette kann selbst dann wirken, wenn sie keinen Wirkstoff enthält. Dieses Phänomen ist ein typischer Placeboeffekt. Er spielt eine wichtige Rolle in der Therapie – und ist in der Forschung ein Dauerbrenner. Wie lässt sich der Placeboeffekt erklären? (GPSP 3/2012 S. 3). ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

1.6.2012 Eichenprozessionsspinner

© Elke Brüser

Wie man sich vor ihren Brennhaaren schützt

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben giftige Brennhaare, die Juckreiz und Entzündungen auf der Haut auslösen können. Auch Augen und Atemwege werden eventuell gereizt, und bei empfindlichen Menschen kommt es möglicherweise sogar zu Atembeschwerden.  Gute Pillen - Schlechte Pillen fasst in seiner aktuellen Ausgabe (GPSP 3/2012) zusammen, wie man solchen Problemen aus dem Wege gehen kann.

29.5.2012 Werbung Aufgepasst!

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Schüßler-Salze: „Information“ zum Schlucken

Über manche Gesundheitsprodukte kann man nur staunen. Drüfusan-Tabletten des Kölner Unternehmens Syxyl enthalten 12 Schüßler-Salze und werden „ohne Angabe einer Indikation“ verkauft. (1) Das heißt man kann sie gegen alles verwenden, oder – besser – gegen nichts. Unter dem Motto „Werbung – Aufgepasst!“ wirft die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer aktuellen Ausgabe einen kritischen Blick auf die Werbung für das seltsame Mittel ohne Indikation.

25.5.2012 EU verbietet falsche Versprechungen

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Mehrere tausend Nahrungsergänzungen und andere Lebensmittel überprüft

Lebensmittelanbieter werben nicht nur damit, dass ihr Produkt besonders lecker, frisch oder lange haltbar ist, sondern gern auch mit Slogans („claims“), die mehr Gesundheit oder sogar Schutz vor Krankheiten versprechen („health claims“). Daran beteiligt sind sowohl Anbieter als auch Verbraucher: Der eine verspricht etwas, der andere glaubt es. – Was an den Versprechungen wirklich dran ist, prüft seit 2010 die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Gute Pillen - Schlechte Pillen berichtete mehrfach über den Wildwuchs und notwendige Kontrollen (z.B. GPSP 1/2011, S. 12). Nun hat die hat EU Kommission für 222 Health Claims grünes Licht gegeben – die allermeisten dieser Werbeslogans wurden jedoch abgelehnt.

21.5.2012 Testosteronmangel?

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Zu Patienten gemacht

Immer häufiger wird – vor allem älteren – Männern suggeriert, sie hätten einen Mangel am Hormon Testosteron. Ein niedriger Testosteronspiegel wird zur Krankheit erklärt. Zweifelhafte Webseiten interpretieren eine Vielfalt körperlicher Symptome als Testosteronmangel. Diese können aber unterschiedlichste Ursachen haben (GPSP 5/2008 S. 16). ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

14.5.2012 Wie wirksam ist Hagebuttenpulver bei Arthrose?

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Hagebuttenpulver ist kein Arzneimittel, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel. Für Arzneimittel sind behördliche Zulassungen und dafür notwendige aussagekräftige klinische Studien erforderlich. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

7.5.2012 Selbsthilfegruppen auf Abwegen

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Patienten in den Fängen der Industrie

„Das Wesen der Selbsthilfe ist die wechselseitige Hilfe auf der Basis gleicher Betroffenheit.“ So heißt der erste Satz auf der Webseite von der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (Sekis). Aber aus vielen Selbsthilfegruppen sind Patientenorganisationen geworden, zum Teil mit großem Budget und finanziert von Arzneimittelfirmen. Über die Folgen sprachen wir mit Erika Feyerabend. ....

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30.4.2012 Krebs rückgängig machen?

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Warnung vor Ukrain

„Krebs kann rückgängig gemacht werden“1, verspricht das ukrainische Institut für Krebsbekämpfung und weckt Hoffnungen. Und wer schwer erkrankt ist, ist besonders anfällig für Botschaften, die Heilung auch in ausweglosen Situationen versprechen. ....

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26.04.2012 Heftige Schmerzen –

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Das muss nicht sein

Schmerzen durch Verschleiß, Schäden an der Wirbelsäule oder eine Krebserkrankung – Medikamente können Linderung verschaffen. Bei besonders starken Schmerzen helfen Morphinpräparate. Aber in Deutschland werden sie oft nicht richtig verordnet.1 Die Folge: Gefährliche und abhängig machende Überversorgung für die Einen, unnötiger Schmerz durch Unterversorgung für die Anderen. Das muss nicht sein. ....

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23.04.2012 Jugendschutz!

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Sonnenstudio = Selbstgefährdung

Eine 17-Jährige, ihre Eltern und ein Sonnenstudiobetreiber hatten eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, weil Minderjährige seit 2009 hierzulande nicht mehr öffentliche Sonnenstudios besuchen dürfen. ....

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16.4.2012 Ärztlicher Bereitschaftsdienst

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Neue, überregionale Rufnummer

Wenn Sie nachts oder am Wochenende wegen hohem Fieber oder bei Bauchschmerzen einen Arzt oder eine Ärztin in Ihrer Nähe erreichen wollten, mussten Sie bisher je nach Region oder Uhrzeit eine andere Telefonnummer wählen. Es gab über 1000 verschiedene. Damit ist nun Schluss: Ab dem 16. April 2012 gilt bundesweit als einheitliche Durchwahl 116 117.

9.4.2012 Achtung: Blutungen

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Nahrungsergänzung Glukosamin

Glukosamin soll – glaubt man den Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel im Internet – immer dann helfen, wenn Gelenke abgenutzt sind und deshalb schmerzen. Gelenkschutz und Unterstützung der Regeneration des Gelenkes, so lauten die üblichen Versprechungen. ....

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2.4.2012 E-Zigaretten - ein Ende in Sicht?

Verborgene Risiken

Die elektronische Zigarette hat den Anschein einer sauberen, coolen Alternative zur qualmenden Kippe. Aber die gesundheitlichen Risiken sind nach wie vor ungeklärt (siehe GPSP 5/2009, S. 14; 6/2010, S.6). Wird an einer E-Zigarette stark gezogen, kann Nikotinlösung direkt in den Mund gelangen. So steht es in der Packungsbeilage der E-Zigarette „Dampfer“, die bis zu 24 mg Nikotin enthält.1 Da dies zu schweren Vergiftungen führen kann, fordert das „Forum Rauchfrei“ den Verkauf zu unterbinden.2 Zusätzlich sorgte jüngst die Explosion einer E-Zigarette beim Rauchen für Schlagzeilen. ....

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28.3.2012 Mehr melden!

© Elke Brüser

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Arzneimittel sind oft nützlich, sie können allerdings auch schaden. In der Medizin gilt: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.“ Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen macht in ihrer aktuellen Ausgabe deutlich, dass so manche schädliche Arzneimittelwirkung vermeidbar wäre. Dazu müssten Ärzte und Apotheker mindestens schwere unerwünschte Effekte konsequent melden. Neu ist: Auch Patienten und Patientinnen sind jetzt dazu aufgerufen. Doch die zuständigen Behörden sind darauf nicht vorbereitet.

19.3.2012 Penisverlängerung

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Mehr als ein Schnitt im Schritt

Wieder einmal schwappt ein Trend aus den USA nach Deutschland: Die so genannte Penisverlängerung. Im Internet werden höchst obskure Mittelchen und Methoden, aber auch Operationen empfohlen. Die Deutsche Fachgesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen verfolgt solche Entwicklungen mit Sorge. ....

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12.3.2012 Vergiss Alzheimer?

Ein provokantes Buch, das nachdenklich macht

Viele Menschen haben Angst vor Vergesslichkeit und Kontrollverlust im Alter. Das führt zu unnötigen Frühuntersuchungen und angeblich vorbeugenden Behandlungen. Andere Ursachen von Gedächtnisstörungen werden verkannt. Das sind die Kernthesen der Biologin und Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze. ....

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5.3.2012 Schnitt im Schritt

© Thomas Kunz

Medizinisch Skurriles als Karikatur

Operationen zur Penisverlängerung, Haifischknorpel gegen Krebs oder Schokoriegel zur Anhebung des Intelligenzquotienten – der Medizinmarkt bringt die seltsamsten Angebote hervor. Oft sind Karikaturen noch die beste Reaktion auf solchen Unsinn, finden zumindest die Macher der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

27.2.2012 Ärger mit der Blase

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Entzündungen sind häufiger bei Frauen

Eine akute Harnblaseninfektion ist meist unangenehm und schmerzhaft. Viel trinken und entzündungshemmende Schmerzmittel können helfen. Die körpereigene Abwehr bewältigt dann nicht selten die bakterielle Infektion in wenigen Tagen (GPSP 2/2011, S. 12). Wenn das nicht klappt oder die Beschwerden sich zu lange hinziehen, dann unterstützen Antibiotika den Kampf gegen die Bakterien. ....

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23.2.2012 Leben in Gefahr

© Feuerwehr Berlin

– Wähle 112!

Wann immer sich jemand plötzlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet, hilft eine Telefonnummer: 112. Was sich hinter dieser Notrufnummer verbirgt und warum in akuten Notfällen der Ärztliche Bereitschaftsdienst nicht die richtige Adresse ist, berichtet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer jüngsten Ausgabe.

20.2.2012 Wenn Insulin-Pen oder Inhalator versagen

Fehlfunktionen richtig einschätzen

Wenn Insulin-Pens oder Asthma-Dosieraerosole nicht funktionieren, ist dies nicht nur ärgerlich, sondern manchmal sogar lebensbedrohlich. Oft sind diese technischen Geräte aber nicht wirklich defekt. Wir geben Tipps, wie Sie Fehlfunktionen vermeiden können. .....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

10.2.2012 Internetdoktor

© Konstantin Sutyagin

Fernbehandlung per Computer?

Der Hausarzt bekommt Konkurrenz. Wer will, kann sich jetzt per Internet behandeln lassen: Untersuchung, Diagnose, Therapie – alles per Mausklick. Das kann nicht gutgehen, findet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

26.1.2012 IGeL-Monitor

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Neues Internetportal bringt mehr Licht ins Dunkel

Der Markt mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), die in Arztpraxen angeboten werden, boomt. Der Medizinische Dienst des Verbandes der Krankenkassen hat jetzt ein Internetportal freigeschaltet: www.igel-monitor.de bewertet 24 solcher selbst zu zahlenden Leistungen. Immerhin zahlten Patienten 2010 aus eigener Tasche 1,5 Milliarden Euro für diverse IGeL, berichtete Gute Pillen – Schlechte Pillen kürzlich. Und wir bemängelten, dass dies passiert, obwohl ein großer Teil nutzlos ist und es bislang keine systematische Bewertung aller IGeL-Angebote gibt.

16.1.2012 Gefährliche Brustimplantate

© Jörg Schaber

Defizite im Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern

Der Skandal um Brustimplantate weitet sich aus. Eine bessere Kontrolle für solche Medizinprodukte ist überfällig.

Im Frühjahr 2010 sind im Rahmen einer Inspektion Mängel bei der französischen Firma Poly Implants Prothèse (PIP) aufgefallen. Die französische Überwachungsbehörde untersagte daraufhin den Vertrieb von PIP-Brustimplantaten. – Viel zu spät, da es bereits Jahre zuvor Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gab.

13.1.2012 Sägepalme:

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Unnütz bei Prostatabeschwerden 

Gegen Beschwerden beim Wasserlassen, die auf einer gutartigen Vergrößerung der Prostata beruhen, kann „Mann“ zahlreiche rezeptfreie pflanzliche Präparate kaufen. Stark beworben und am beliebtesten sind Mittel mit dem Fruchtextrakt der Sägepalme. Aber sie nützen nicht mehr als Plazebo, urteilt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

19.12.2011 Schuppenflechte

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Patienten im Visier der Industrie

Mit immer neuen Methoden versuchen Pharmaunternehmen den direkten Kontakt zu Patienten und Selbsthilfegruppen herzustellen. Doch hinter den angepriesenen Service-Angeboten für Betroffene verbergen sich oft Verkaufsinteressen der Hersteller. Am Beispiel eines teuren Präparats gegen Schuppenflechte macht die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer neuen Ausgabe deutlich, welche Strategien das Marketing anwendet.1

30.11.2011 Irreführend und unerträglich geschmacklos

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Werbung für ein Krebsmedikament

Die Pharmafirma Eli Lilly verschickte kürzlich an Krebsärzte bunte Schachteln, die beim Öffnen einen Werbefilm für ein Krebsmedikament abspielen. Die munteren Footballspieler scheinen allerdings eher für ein Stärkungsmittel als für ein Chemotherapeutikum zu werben. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hält solche Marketingmethoden für unethisch.

Dokumentation der Alimta®-Werbung bei Ärzten

25.11.2011 Stevia zum Süßen

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Zugelassen als Lebensmittelzusatzstoff E 960

Bisher war es in der EU nicht erlaubt, Lebensmittel mit Bestandteilen oder Inhaltsstoffen der Pflanze Stevia rebaudiana Bertoni zu süßen (GPSP 2009/01, S.6). Das ist nun anders. Ab dem 2. Dezember 2011 dürfen Lebensmittelhersteller mit Inhaltsstoffen der südamerikanischen Pflanzenart, den Steviolglykosiden, vor allem in viele brennwertverminderte („kalorienarme“) Produkte kräftig Süße bringen.

4.11.2011 Arzneimittel

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Mehr Risiken im Alter

Viele ältere Menschen vertragen ihre Medikamente nicht und müssen deshalb sogar ins Krankenhaus. Im Alter werden Medikamente oft falsch dosiert, manche Wirkstoffe sind besonders riskant. Hier sind vor allem die verschreibenden Ärzte gefordert. Denn es gibt hilfreiche Arzneimittel-Listen für eine altersgerechte Therapie, darauf weist die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hin.

13.10.2011 Drei Gründe zum Feiern

Ehrungen für Mitbegründer von Gute Pillen - Schlechte Pillen

In diesem Jahr wurden drei Mitbegründer von „Gute Pillen - Schlechte Pillen“ für ihr Engagement und ihre fachliche Kompetenz geehrt. Die Georg-Klemperer-Medaille erhielt am 2. September der Kardiologe Prof. Dr. Walter Thimme. Ausgezeichnet wurde er für die Initiierung des Berliner Herzinfarktregisters und für jahrelange unabhängige Arzneimittelinformation. Dem Arzt und Apotheker Wolfgang Becker-Brüser wurde am 29. September das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Geehrt wurde sein konsequenter Einsatz für die unabhängige Arzneimittelinformation. Und der Internist und Nephrologe Dr. Dietrich von Herrath nahm bereits am 7. Februar die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland entgegen. Gewürdigt wurde ebenfalls sein Engagement für unabhängige Arzneimittelinformation.

7.10.2011 (K)ein Grund zum Feiern

© J. Schaaber

Pharma-Kampagne fördert gerechten Zugang zu Arzneimitteln

Ob ein Kranker zuverlässige Arzneimittel erhält, das hängt erheblich davon ab, in welchem Staat er geboren wurde und wie hoch sein Einkommen ist. Ihr 30-jähriges Jubiläum nutzte die Pharma-Kampagne, um auf einer Fachtagung mit Gästen aus Indien, Brasilien, Südafrika, den Niederlanden und den USA zu untersuchen, woran eine gerechte Verteilung von Arzneimitteln scheitert, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen und mit welchen Kampagnen das von Bielefeld aus koordinierte Netzwerk besonders erfolgreich war. Die Pharma-Kampagne gibt unter anderem den Pharma-Brief heraus, eine der vier Mutterzeitschriften von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

20.9.2011 Selbsttötung: Heikles Akne-Medikament

© Elke Brüser

Heikles Akne-Medikament

Manche Medikamente können Menschen depressiv machen und sogar in den Suizid treiben. Auch der Arzneistoff Isotretinoin, den Ärzte bei schwerer Akne verschreiben können, steht in diesem Verdacht. Aknekranke und ihre Angehörige müssen über die möglichen psychischen Auswirkungen Bescheid wissen. Doch sie sind oft unzureichend über die Risiken informiert, warnt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

24.8.2011 Pandemrix®: Impfstoff zu Schutt und Asche

© Annika Ucke

Pandemrix®: Impfstoff zu Schutt und Asche

Im Sommer 2009 hatten wir „Schweinegrippe“-Alarm.1 Und jetzt wird das derzeit letzte Kapitel in Sachen „Schweinegrippeimpfung“ geschrieben. Denn der damals für Deutschland produzierte Impfstoff Pandemrix® erreicht sein Verfallsdatum und muss entsorgt werden. Wenn die passende Müllverbrennungsanlage gefunden ist, sollen zirka 29 Millionen Dosierungen in Flammen aufgehen. Allein in Deutschland wird dadurch eine Viertelmilliarde Euro vernichtet. Das hätte nicht so kommen müssen, erinnert die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

22.8.2011 Brustkrebsmittel für Gesunde?

© Jörg Schaaber

Brustkrebsmittel für Gesunde

In den letzten Wochen machten Schlagzeilen wie „sensationeller Durchbruch im Kampf gegen Brustkrebs“ oder „Die Pille gegen Brustkrebs ist da“ die Runde. Das klingt, als ließe sich Brustkrebs durch ein bestimmtes Arzneimittel verhindern. Aber diese Annahme ist verfrüht, schreibt Gute Pillen – Schlechte Pillen in seiner aktuellen Ausgabe (GPSP 4/2011). Die Datenlage gibt das nicht her, und Pfizer hat für diese Primärprophylaxe mit dem Wirkstoff Exemestan noch gar keine Zulassung.

26.7.2011 Grünes Rezept

Grünes Rezept

So manche haben sich schon gewundert, wenn sie nach ihrem Arztbesuch ein grünes Rezept in Händen hielten. Diese Formulare verwenden Ärzte wie ein Privatrezept, also für Medikamente, die nicht von den Kassen erstattet werden. Was viele nicht wissen: Das „Grüne Rezept“ ist ein geschickter Werbetrick der Arzneimittelanbieter.

20.6.2011 Hilfe bei Laktoseintoleranz

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Hilfe bei Laktoseintoleranz

Die Unverträglichkeit von Milchzucker ist weit verbreitet. Die Folgen für den Einzelnen sind sehr unterschiedlich. Panik ist jedenfalls nicht angebracht: Nicht alle Menschen mit Laktoseintoleranz leiden unter starken Beschwerden. Wenn der Körper empfindlich auf Milch reagiert, hilft meist eine Umstellung der Ernährung.

17.6.2011 Antibaby-Pillen mit Drospirenon in der Kritik

Was sind mögliche Alternativen zu Aida®, Petibelle®,Yasmin®,Yasminelle und Yaz®?

Zwei neue Studien deuten darauf hin, dass gefährliche Blutgerinnsel bei Pillen, die als Gestagen Drospirenon enthalten, häufiger vorkommen als zuvor gedacht, warnt Gute Pillen - Schlechte Pillen in seiner aktuellen Ausgabe (3/2011). Aida®, Petibelle®, Yasmin®, Yasminelle® und Yaz® sind Vertreter dieser Medikamentengruppe.
 

 

7.6.2011 EHEC

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Hefe bietet keinen Schutz

Apotheken bieten Produkte mit Hefe zur Behandlung von Durchfall an. Diese schützen nicht vor EHEC. Anbieter des Produkts Perenterol® forte haben jüngst dazu irreführende Werbung verbreitet. Selbst die Wirksamkeit von Perenterol® forte zur Behandlung von ganz alltäglichen Durchfällen ist generell unzureichend belegt. Die Firma UCB faxte an Apotheken Ende Mai 2011 Werbung für ihr Präparat Perenterol® forte unter der Überschrift „Achtung: EHEC-Bakterium breitet sich immer weiter aus!“.

 

26.5.2011 Dicht gemacht

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Stammzellenklinik XCell-Center stellt Betrieb ein

Nach vielfachen Beschwerden – GPSP berichtete in Heft 6/2009 – und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat die Kölner Bezirksregierung endlich reagiert: Die niederländische Firma XCell-Center darf keine stammzellhaltigen Knochenmarkpräparate mehr abgeben. Das Unternehmen hat in seiner Düsseldorfer Klinik mit höchstumstrittenen Verfahren Schwerkranke und behinderte Menschen traktiert und gefährdet. Patienten mit Multipler Sklerose, Querschnittslähmung und Parkinsonkranke erhofften sich Heilung von „einer teuren, nutzlosen und risikoreichen Behandlung“, so Wolfgang Oertel von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

17.5.2011 Zeckenbiss?

Keine Panik

Endlich kommt der Sommer und damit auch wieder die Zecken - Störenfriede der Freizeitfreuden im Grünen. Denn Zecken können Krankheiten übertragen. Wie groß ist die Gefahr, wie kann man sich schützen?

29.3.2011 Jodtabletten nach Reaktorkatastrophe?

© Jörg Schaaber

Kein Anlass zur Einnahme

Soll man sich hierzulande vorsorglich Jodtabletten besorgen? Dies ist eine häufig gestellte Frage angesichts des Austritts von Radioaktivität aus den Atomreaktoren in Fukushima. Die Antwort lautet eindeutig nein. Hier die Gründe.

18.2.2011 Modafinil (Vigil®)

Riskanter Muntermacher zurückgepfiffen

Modafinil, besser bekannt als Vigil®, kann stimulierend wirken und hat sich als Muntermacher für Prüfung und Party einen zweifelhaften Namen gemacht. Ärzte dürfen das Mittel jetzt nur noch bei extremer Schläfrigkeit (Narkolepsie) verordnen, Kindern und Jugendlichen gar nicht. Das hatte die Europäische Arzneimittelbehörde wegen vielfältiger Risiken längst empfohlen. Nun endlich hat der Anbieter Cephalon die Anwendungsbereiche eingeschränkt.
 
 

2.2.2011 Schmerzmittel Paracetamol

Empfohlene Dosierungen einhalten

Paracetamol (Ben-u-ron, verschiedene Generika) ist eines der meist verwendeten rezeptfreien Schmerzmittel. Es eignet sich gut für Erwachsene und Kinder, für diese auch zur Fiebersenkung. Die jeweils empfohlene Dosierung darf jedoch keinesfalls überschritten werden. Sonst droht ein lebensbedrohlicher Leberschaden.
 
 

3.12.2010 Post bedient Männerträume

Lug und Betrug bei Potenzmitteln

Viele der angeblich natürlichen Präparate, die Männern eine härtere Erektion und mehr Lust beim Sex versprechen, sind keinen Cent wert oder sogar gefährlich.
 
 

29.10.2010 Melanotan: Auch das BfArM warnt

Riskante Bräune zum Zweiten

Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen warnte ihre Leser und Leserinnen bereits im September (GPSP 5/2010, Seite 7) vor Bräune durch Melanotan. Die Risiken des Mittels, das illegal zum Beispiel im Internet angeboten wird, sind unkalkulierbar. Es hat keine Zulassung!

http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/presse/pressemitteilungen.php

http://www.bfarm.de/cln_094/DE/BfArM/Presse/mitteil2010/pm14-2010.html

14.10.2010 Melanotan:

Riskante Bräune

Der Sommer ist vorbei, und die Bräune soll konserviert werden. Denn Bräune gilt als attraktiv. Hierzu werden Hautbräuner nicht nur äußerlich aufgetragen, sondern geschluckt oder sogar gespritzt – ein gefährliches Unterfangen.
 

24.9.2010 Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) abgestürzt

Gute Pillen - Schlechte Pillen hat mehrfach gewarnt

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hatte bereits vor zwei Jahren gewarnt: „Auf Rosiglitazon (Avandia®) sollte aber besser verzichtet werden, denn die Risiken sind größer als der Nutzen.“ (GPSP 6/2008, S. 14) In einem längst überfälligen Schritt hat die europäische Arzneibehörde EMA nun die Marktrücknahme des Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) empfohlen. Und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat daraufhin den Vertriebsstopp zum 1. November angeordnet. Patienten haben damit Zeit zu einer Umstellung und sollten dafür unbedingt ihren Arzt aufsuchen. Auf keinen Fall einfach das Medikament absetzen!
 

21.9.2010 Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet

Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet

Das schweizerische Arzneimittelinstitut swissmedic warnt vor gefährlichen Potenzmitteln aus dem Internet. Das Institut hat 120 beschlagnahmte Proben importierter Erektionsförderer im Labor untersucht und fand bei 48 (40%) der 120 untersuchten Präparate gravierende Mängel: zu wenig Wirkstoff, viel zu viel Wirkstoff, andere Wirkstoffe als deklariert, chemische Wirkstoffe in angeblich „natürlichen“ Produkten und gefälschte Präparate. http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/01385/index.html?lang=de

7.9.2010 Bachblüten: Nicht besser als Plazebo

© Wagner-Ahlfs

Bachblüten: Nicht besser als Plazebo

In Gute Pillen - Schlechte Pillen (Heft 3/2010, S. 20) hatten wir Kaugummis mit Bachblüten unter die Lupe genommen. Diese werden für „Energie“ und „Selbstvertrauen“ oder einfach „im Notfall“ angeboten. Dabei scheinen vor allem die Anbieter über großes Selbstvertrauen zu verfügen: Eine Wirkung von Bachblüten ist wissenschaftlich nämlich nicht belegt.

16.8.2010 Vorsicht: Hautallergie durch Schmerzgele

Durch UV-Licht können Mittel mit Ketoprofen die Haut schädigen

(16.8.2010) Wer ein Schmerzgel mit dem Wirkstoff Ketoprofen benutzt, um etwa Schwellungen nach einem Sportunfall oder Entzündungen von gelenknahen Sehnen, Bändern oder der Gelenkkapsel zu behandeln, sollte auf der Hut sein: Denn UV-Licht – auch das von Wolken abgeschwächte – kann eine fototoxische oder fotoallergische Reaktion auslösen.
 

14.7.2010 Quallen - Qualen

Verschlimmert durch falsche Behandlung

Strömungen treiben im Sommer oftmals Schwärme von Quallen an die Küsten von Nord-, Ostsee und Mittelmeer. Das verdirbt vielen Urlaubern die Ferien am Strand.
 

6.7.2010 WHO unter Einfluss

© WHO/R. Virot

Wer redete bei Schweinegrippe – Pandemie mit?

(6.7.2010) Die Weltgesundheits- organisation (WHO) hat die Schweinegrippe frühzeitig als Pandemie eingestuft und damit unnötig Ängste ausgelöst. Jetzt muss sich die WHO fragen lassen, welchen Einfluss Arzneimittelhersteller auf ihre Entscheidung hatten und wie es zu der weltweit gigantischen Geldverschwendung für Impfstoffe und Grippemittel kam.

19.5.2010 Insulintherapie für zuckerkranke Kinder auf dem Prüfstand

Fehlinformationen: Report Mainz schürt Ängste. Eltern verunsichert

Kunstinsuline (Insulinanaloga) sind erheblich teurer als Humaninsuline. Aber ob sie auch besser sind als diese, ist nicht geklärt. Speziell für Kinder fehlen Studien.
 

3.5.2010 Was bedeutet es, wenn ein Produkt ein "Medizinprodukt" ist, oder wenn der Hersteller betont, dass es das nur in der Apotheke gibt?

Was bedeutet es, wenn ein Produkt ein "Medizinprodukt" ist, oder wenn der Hersteller betont, dass es das nur in der Apotheke gibt? Das klingt alles nach Medizin und Wirkung, hat aber auch eine ganze Menge mit Marketing zu tun. Unser Redakteur Wolfgang Becker-Brüser erläutert in einem Interview im Blog Plazeboalarm, was die Begriffe wirklich bedeuten.



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24.4.2010 Endlich! Haut- und Hämorrhoidenmittel mit Bufexamac vor dem Aus

Es ist unglaublich, wie lange bedenkliche Arzneimittel auf dem Markt bleiben und Patienten gefährden können, bevor die Notbremse gezogen wird. Warnungen vor Bufexamac gibt es seit zwei Jahrzehnten. Der entzündungshemmende Wirkstoff wird zur Behandlung von Ekzemen oder Neurodermitis angeboten und ist auch in zahlreichen Cremes, Salben und Zäpfchen gegen Hämorrhoiden enthalten ist. In Gute Pillen – Schlechte Pillen, rieten wir bereits vor vier Jahren von Bufexamac-haltigen Mitteln ab, „weil die Wirkung nicht belegt ist und das Mittel häufig selbst Ekzeme auslöst“. (GPSP 1/2006, Seite 10)



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15.4.2010 Frühjahrsputz von innen

Fängt der Tod im Dickdarm an?

Mit Überschriften wie „Organismus fachgerecht entgiften“ wird auf tausenden von Internetseiten ungetrübtes Wohlbefinden für den ganzen Körper versprochen. So wie wir regelmäßig unsere Zähne putzen, sei es ganz normal, auch die inneren Organe regelmäßig zu reinigen. Doch ein Frühjahrs­putz für das Körperinnere ist Unfug.

12.2.2010 UMCKALOABO

© Stickpen

Patent für Herstellungsverfahren widerrufen

Die Arzneimittelfirma Schwabe verkaufte 2008 rund 5,5 Millionen Packungen des Pflanzenpräparats UMCKALOABO (Herstellerumsatz 40 Mio. €).

 

9.4.2010 Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet

Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet

Folgende als Nahrungsergänzungsmittel verkauften Präparate enthielten bei aktuellen Überprüfungen verbotene und verheimlichte, also nicht deklarierte chemische Wirkstoffe:

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