Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenDownloadPresseDie MacherImpressumKontaktDatenschutz

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Cartoon-gpsp-06

Tief durchatmen – Wozu Raumluftreiniger?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Unsere Informationen gefallen Ihnen? Wenn Sie Gute Pillen - Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein.

Sie können auf dieses Konto spenden:
GP
SP Spendenkonto
IBAN: DE88 4805 0161 0000 1219 88

GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar.

Unabhängige Informationen zur Gesundheit

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharmadschungel. Hier finden Sie Informationen pur.

Alle zwei Monate erscheint eine neue  Ausgabe von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Hier auf der Webseite informieren wir über aktuelle Warnungen vor Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln und auch über gesundheitspolitische Entwicklungen im Pharmabereich. 

 _______________________________________________________________________________________

 

 

31.10.14 Botox® gegen Migräne

Spritzen Botox 
© Effe45/ fotoliam.com

Diese Zulassung macht uns Kopfschmerzen

Nur wenige Arzneimittel haben so unterschiedliche Anwendungsgebiete wie das Nervengift Botulinumtoxin. Es wird beispielsweise nach Schlaganfall gegen Verkrampfungen der Armmuskulatur, bei Multipler Sklerose gegen Harninkontinenz, bei unerträglichen Schweißabsonderungen oder bei „Zornesfalten“ zwischen den Augenbrauen verwendet (GPSP 2/2008 S. 5). Und neuerdings ist das Präparat Botox® auch zur Vorbeugung bei schwerer chronischer Migräne zugelassen.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2012

27.10.14 Säureblocker bei Sodbrennen

Sodbrennen 
© Kitty - Fotolia.com

Sinnvoll – wenn kurzzeitig und niedrig dosiert

Bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen bieten Säureblocker schnelle Hilfe. Seit Kurzem gibt es neben Omeprazol und Pantoprazol auch den Wirkstoff Esomeprazol rezeptfrei in der Apotheke. Diese drei Wirkstoffe werden nur niedrig dosiert und in kleinen Packungsgrößen verkauft. GPSP stellt fest: Esomeprazol ist vergleichsweise teuer. Ein Präparat mit 7 Tabletten kostet ca. 7,60 Euro. Die beiden anderen, gleichwertigen Wirkstoffe sind für ca. 2,40 Euro bis 4,90 Euro zu haben. Oft greifen Sodbrennen-Geplagte zu schnell bei ersten kleinen Anzeichen zu diesen Tabletten. Manchmal können aber schon im Vorfeld bereits wenige geänderte Gewohnheiten das Leben erleichtern.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2014

20.10.14 Cholesterin­senker

 
© Thomas Kunz

– UND richtig essen

Wer herzkrank ist, bekommt häufig ein Medikament gegen zu hohe Blutfettwerte verschrieben. Denn wer „hohes Cholesterin“ hat, lebt gefährlich. Aber allein Medikamente zu schlucken, reicht nicht.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2014

13.10.14 Nächtliche Wadenkrämpfe

 
© carballo/ fotolia.com

Besser ohne Chinin

Wer nachts einen Muskelkrampf in Wade, Fuß oder Oberschenkel verspürt, ist meist entsetzt und ratlos. Vor allem beim ersten Mal. Der ziehende Schmerz kann sehr heftig sein – bis er plötzlich wieder verschwindet. Und weil dieser nächtliche Stress viele betrifft, widmen sich Boulevard-Zeitschriften gern dem Thema, werden angeblich lindernde Mittelchen mit Magnesium oder Chinin stark beworben. Gute Pillen - Schlechte Pillen stellt fest: Ob Magnesium wirklich hilft, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Chinin birgt zudem viele unerwünschte Wirkungen, sodass es aus Sicherheitsgründen demnächst verschreibungspflichtig wird.

6.10.14 Kassen-Knüller für die Pharmaindustrie

 
© suze/ photocase.de

Neues Hepatitis-C-Mittel schröpft Budgets der Krankenkassen

Künftig können mehr Hepatitis-C-Patienten geheilt werden. Das ist eine gute Nachricht. Doch die Behandlungskosten, etwa mit Sofosbuvir, sind gigantisch. Und zahlen müssen sie die Krankenkassen. Sie rechnen mit bis zu 5 Mrd. Euro an Kosten für das Jahr 2014, das wäre fast ein Fünftel (!) aller Arzneimittelausgaben. Die Pharmaindustrie wird sich also mal wieder eine goldene Nase verdienen. Lässt sich da ein Riegel vorschieben?

30.9.14 Netzhautalarm

 KInder Impfung
© kids.4pictures

AMD: Was bringen Nahrungsergänzungsmittel?

Unsere Augen altern. Altersweitsichtigkeit ist da typisch und eine Lesebrille „repariert“ schnell und simpel das Sehvermögen. Das klappt leider nicht bei einer feuchten oder trockenen altersbedingten Makuladegeneration – kurz AMD. Die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist die Stelle des schärfsten Sehens auf unserer Netzhaut. Je mehr hier die vorwiegend gefäßbedingten Schäden voranschreiten, desto weniger können wir lesen und Dinge klar erkennen – bis hin zur völligen Erblindung. Daher werben Hersteller gerne mit Nahrungsergänzungsmitteln, die eine AMD abbremsen oder vorbeugen sollen. Doch was ist an diesen Nährstoffcocktails wirklich dran? Gute Pillen - Schlechte Pillen hat dazu aktuelle Studienergebnisse unter die Lupe genommen.

25.9.14 Jetzt auch in den sozialen Netzwerken!

 

Gute Pillen – Schlechte Pillen auf Twitter, Facebook und Google+

Entdecken Sie GPSP nun auch in den sozialen Kanälen. Stöbern Sie bei Twitter, Facebook und Google+ . Lesen Sie Neuigkeiten, verbinden Sie sich mit anderen Leserinnen und Lesern, nehmen Sie teil an Diskussionen. Als Mitglied unserer Community werden Sie über aktuelle Debatten informiert und können mit uns in Kontakt treten. Ob Alltägliches, Gesundheitstipps, Studiendaten oder Pillenkritisches: Heben Sie die Wissensschätze, die GPSP seit fast zehn Jahren für Sie sammelt und nutzen Sie unsere Service-Angebote. Natürlich sind wir auch in den sozialen Netzwerken unabhängig und werbefrei. Besuchen Sie unsere neuen Auftritte und überzeugen Sie sich! Willkommen!

22.9.14 Bei Werbung Punkte weg

 
© G.G. Lattek - Fotolia.com

Medical Tribune-„Fortbildung“ fällt durch

Der Einfluss von Pharmaunternehmen auf die Fortbildung von Ärzten ist ein Problem. Die Berliner Ärztekammer hat in einem besonders krassen Fall durchgegriffen. Ärzte müssen sich auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand halten, damit sie ihre Patientinnen und Patienten möglichst gut behandeln. Dabei sollten sie objektive und neutrale Informationen erhalten.

Soweit die Theorie. Tatsächlich werden viele Fortbildungsveranstaltungen von der Pharmaindustrie gesponsert und geraten deshalb immer wieder zu Werbeveranstaltungen. Das ist für die Ärztekammern, die solche Veranstaltungen zertifizieren, aber nicht immer leicht zu erkennen.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2014

15.9.14 Richtig – oder giftig?

 KInder Impfung
© Elke Brüser

Pilze: Vergiftungen lauern auch bei den Guten

Pilze sammeln ist trendy. Und Dank der Wetterkapriolen gibt es derzeit üppige Beute fürs Körbchen und für die Pfanne. Dabei heißt es aufgepasst! Jeder Pilz, beim dem Unsicherheit besteht, fliegt raus. Ansonsten helfen Pilzberatungsstellen gerne weiter. Doch manchmal können auch eigentlich genießbare Pilze unangenehme Beschwerden auslösen. Gute Pillen - Schlechte Pillen beschreibt, welche Pilzvergiftungen es gibt, woran man sie erkennt und was dann unbedingt zu tun ist.

9.9.14 Leberpillen mit Haken

 KInder Impfung
© Elke Brüser

Hepatitis C: Ende in Sicht?

Euphorisch ging es kürzlich durch viele Medien: Hepatitis-C-Kranke dürfen eigentlich frohlocken. Pharmafirmen versprechen uns von neuen Wirkstoffen wie Sofosbuvir eine fast 100-prozentige Heilung der Leber. Doch die Pillen sind irre teuer. Zirka 60.000 Euro kostet derzeit eine 12-wöchige Therapie mit Sofosbuvir. Den Artikel aus unserer nächsten Ausgabe (GPSP 5/2014) mit allen wichtigen Hintergrundinformationen finden Sie aus aktuellem Anlass hier als kostenlosen Download.

8.9.14 Hände hoch – oder ich beiße!

 KInder Impfung
© Elke Brüser

Katzenbisse nicht auf die leichte Schulter nehmen

Katzen sind sanftmütige Mitbewohner. Sie umschnurren und umgarnen uns, wollen gestreichelt, gefüttert und bespielt werden. Doch bekanntlich sind sie recht eigenwillig. Besonders dann, wenn sie blitzartig ihre Zähnchen in die liebkosenden Hände hauen. Das kann üble Folgen haben.

Zwar heilen die kleinen Bisswunden an unserer Hautoberfläche rasch ab. Weil die spitzen Zähne aber recht tief greifen, gelangen über sie auch Keime tiefer in die Haut. Dort können sie sogar an Gelenken und Sehnen eine böse Entzündung auslösen.

1.9.14 IGeL-Monitor:

 
© Africa Studio - Fotolia.com

Hyaluronsäure ins Knie?

Hinter anhaltenden Knieproblemen verbirgt sich oft ein Knorpelschaden, der mit Schmerzen einhergeht und auf entzündlichen Prozessen beruht. Gegen diese Arthrose gibt es keine optimale Therapie, denn der geschädigte Knorpel lässt sich bisher nicht neu aufbauen, und Schmerzmittel sind wegen ihrer unerwünschten Wirkungen keine dauerhafte Lösung. Viele Menschen hoffen daher auf Hilfe durch Spritzen mit Hyaluronsäure, die dem Hauptbestandteil der natürlichen Gelenkflüssigkeit ähnelt.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014

25.8.14 Auf eigene Faust

 GesundheitsApps
© Rob - Fotolia.com

Pillen, Kräuter und Co., die Sie sich sparen können

Wenn die Jugend schwindet, möchte man der eigenen Gesundheit gern etwas Gutes tun. Viele ältere Menschen ergänzen ihre Nahrung oder ihre vom Arzt verordneten Medikamente daher mit Mineralien, Vitaminen oder pflanzlichen Produkten. Das ist in der Regel nicht notwendig, es kann sogar riskant sein.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014

18.8.14 Tausende Gesundheits-Apps

 GesundheitsApps
© © slasnyi - Fotolia.com

… aber ohne Garantie

Weltweit sollen bis zu 200.000 gesundheitsbezogene Apps in iOS- und Android-Stores erhältlich sein. Ein Zehntel davon in deutscher Sprache, so die Schätzung. Vom Kalorienzähler zur Fitness-App bis hin zu solchen, die Diabetikern mit Hilfe von Tagebuch und Statistiken das Leben vereinfachen sollen. Ob das alles wirklich was nützt, ist fraglich. Aber es macht vielleicht Lust und Laune, auf dem Smartphone oder Tablet damit herumzuspielen. Und zumindest dürften solche Apps in der Regel keinen gesundheitlichen Schaden anrichten. Es gibt aber auch riskante Apps.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014

11.8.14 Kombi-Impfstoffe: Gegen mehrere Infektionen auf einen Streich

 KInder Impfung
© Robert Kneschke/ fotolia.com

Weniger Stress, aber offene Fragen

Kaum ist das Baby geboren, geht’s bald los mit der Impferei. Und das ist wichtig und im Prinzip richtig. Aber Eltern staunen nicht schlecht, wenn ihnen empfohlen wird, den Sprössling gegen (derzeit) 13 verschiedene Infektionskrankheiten impfen zu lassen. Und das zum Teil auch mehrmals. So gesehen sind Kombinationsimpfstoffe hilfreich. Ein Pikser kann gleich mehrere Infektionserkrankungen abdecken. Dennoch müssen Fragen beantwortet werden: Wie sicher wirkt der Impfschutz bei Kombi-Impfstoffen? Wie gut verkraftet ein Baby mehrere Impfstoffe zum gleichen Zeitpunkt? GPSP mahnt aus diesem Grund mehr unabhängige Forschung an.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014

4.8.14 Smarter Medicine:

 smarter medicine
© sgim.ch

Weniger ist mehr

Die Schweiz geht voran. Dort hat die größte medizinische Fachgesellschaft (Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin, SGIM) jetzt ganz im Sinne der Patienten und Patientinnen die Initiative ergriffen: Sie empfiehlt Ärzten, bestimmte Untersuchungen und Behandlungen zu unterlassen. Und zwar deshalb, weil „sie keinen messbaren Nutzen für den Patienten darstellen und deren Risiko den potenziellen Nutzen möglicherweise übersteigt.“1 Solch maßvolles Handeln versteht man in Europa unter dem Begriff „Smarter Medicine“ und in den USA unter „Choosing Wisely“. Beides ist eine Abwendung von dem verbreiteten und profitablen „Viel hilft viel“, das auch als Übertherapie und Überdiagnose kritisiert wurde.


Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014 

29.7.14 Die Akne fest im Griff

 Lapacho-Tee
© Robert Kneschke/ fotolia.com

Pflege, Sorgfalt und Geduld können die Haut ins Reine bringen

Fast alle Teenager trifft es weltweit, ob Jungen oder Mädchen: die Akne vulgaris (lat. gewöhnliche Akne). Mal schießen nur einzelne Pickel hervor, mal ist die komplette Gesichtshaut samt Dekolleté oder Rücken betroffen. Schuld ist nicht zu viel Schokolade oder Sex. GP - SP erklärt, warum Akne entsteht und was sich in Eigenregie dagegen tun lässt. Notfalls können in manchen Fällen auch verordnete Medikamente die Haut verbessern. Bei einigen Mitteln müssen Patientinnen sicher verhüten und nicht stillen, weil sonst das Baby in seiner Entwicklung geschädigt werden kann.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014  

21.7.14 Krebs und Gene – Zwischen Hoffnung und Hype

 
© Lonely/ fotolia.com

Was bringt die Gendiagnostik?

Bestimmte Merkmale in der Erbsubstanz eines Menschen können ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten. Da aber bei weitem nicht jeder Betroffene tatsächlich erkrankt, sind Tests auf solche „Tumorgene“ umstritten. Ist dagegen jemand an Krebs erkrankt, ist es bei manchen Tumoren unerlässlich, das Gewebe genetisch zu untersuchen – das Ergebnis kann für die Wahl der Therapie entscheidend sein.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014 

14.7.14 Außer Rand und Band

 
© privat

Wenn die Schilddrüse zu viel Hormon produziert – oder zu wenig

Die Hormone der Schilddrüse steuern viele lebenswichtige Organfunktionen, darunter die Herzaktivität und den gesamten Stoffwechsel. Und Regelkreise kontrollieren wiederum die Aktivität der Schilddrüse. Aber manchmal gerät sie außer Rand und Band. Das kann zum Beispiel am Jodmangel liegen oder das eigene Immunsystem traktiert die Schilddrüse. Was wichtige Ursachen für eine Überfunktion oder Unterfunktion sind und wie Erkrankungen behandelt werden, fragten wir den Schilddrüsenspezialisten Reinhard Finke.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014 

7.7.14 Metoclopramid-Tropfen vom Markt

 
© himberry/ photocase.de

Einige Monate lang nicht zu haben

Wenn ein Arzneimittel wegen unerwünschter Wirkungen vom Markt genommen wird, gibt es meist Alternativpräparate. Manchmal entsteht jedoch eine Lücke, die auf den ersten Blick nur schwer auszufüllen ist. Und manchmal stellt man anlässlich einer Marktrücknahme auch erstaunt fest, dass in diesem Falle eigentlich gar kein Arzneimittel benötigt wird. Jeder dieser Aspekte trifft ein bisschen auf Metoclopramid-Tropfen zu – bislang ein beliebtes Mittel bei Übelkeit und anderen Magen-Darm-Beschwerden.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014 

2.7.14 Pharmalastige Veranstaltung: Fortbildungspunkte futsch

gpsp
© alain wacquier/ fotolia.com

Ärztekammer Berlin zeigt Medical Tribune die rote Karte

Jetzt ist es also passiert. Die etwa 150 Ärztinnen und Ärzte, die am 26. Oktober 2013 an einer Veranstaltung von Medical Tribune in Berlin teilgenommen hatten, verlieren die 8 Fortbildungspunkte, die sie sich durch ihre Teilnahme sichern wollten. Der Grund: Die Ärztekammer Berlin hat jetzt die Zertifizierung dieser Veranstaltung zurückgezogen. Das kommt für Gute Pillen - Schlechte Pillen nicht überraschend, denn GPSP hat sich schon zweimal kritisch mit eben dieser Veranstaltung und dem Einfluss von Pharmafirmen auf die ärztliche Fortbildung beschäftigt (GPSP 6/2013, S. 28 und GPSP 1/2014, S. 13).

30.6.14 Schwitzen ohne Sorgen

 Lapacho-Tee
© Roijoy/ fotolia.com

Deos ohne Aluminium tun es auch

Manche Deos enthalten Aluminiumsalze, die das Schwitzen besonders effektiv stoppen. Immer wieder wird dieses Metall als Verursacher von Brustkrebs und für die Entstehung von Demenz verantwortlich gemacht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat diese Behauptungen geprüft.1 Es besteht zwar kein Anlass zur Panik, berichtet Gute Pillen - Schlechte Pillen in seiner Ausgabe 4/2014. Dennoch gibt es Wissenslücken, die geschlossen werden müssen.

16.6.14 Gepanschtes:

 
© Alex White/ fotolia.com

Grenzenlose Unverfrorenheit

Die Unverfrorenheit, mit der für manche Nahrungsergänzungsmittel geworben wird, ist schier grenzenlos. Für das Produkt Rivando24, das die Potenz steigern soll, schreibt der Anbieter im Internet: Das Produkt habe „eine 14-monatige Entwicklungszeit hinter sich … in dieser Zeit wurden nicht nur Gutachten … in Auftrag gegeben, sondern vor allem getestet, gestestet und noch mal getestet, um die richtige Kombination von Verträglichkeit und Wirkung zu erzielen.“ Gutachten sollen die Reinheit des Produktes belegen.

Mehr dazu im GPSP Heft 3/2014 

11.6.14 Pharmafirmen und ihre „Wickeltechniken“

 Lapacho-Tee
© J. Schaaber

Wie Ärzte mehr oder minder subtil beeinflusst werden

Pharmazeutische Unternehmen wollen möglichst viel Gewinn machen. Darum setzen sie alles daran, dass Ärzte und Ärztinnen ihre Präparate möglichst oft verordnen. Um dies zu erreichen, haben es die Unternehmen auf das fachliche Wissen und Gewissen der Mediziner abgesehen und versuchen, sie sogar mit zweifelhaften Argumenten einzuwickeln. Gute Pillen - Schlechte Pillen hat in seiner aktuellen Ausgabe (3/2014) mit einer US-amerikanischen Hochschullehrerin und Ärztin gesprochen, die die legalen und illegalen Techniken des Pharmamarketings samt ihrer Grauzonen untersucht.

3.6.14 Miracle Mineral Supplement MMS

© ernsthermann - fotolia.com

Keine Wunderdroge, sondern Gift

Der Mythos um das angebliche Wundermittel MMS scheint unverwüstlich. GPSP hat bereits 2008, 2010 und 2012 vor den Gesundheitsgefahren bei der inneren und äußeren Anwendung gewarnt. Nun warnt auch die deutsche Arzneimittelaufsicht BfArM vor der riskanten Zubereitung, die in Deutschland nicht zugelassen ist und dennoch problemlos über das Internet gekauft werden kann.

2.6.14 Durchfall

© Jennifer-Hulsey

Fluch und Segen der Antibiotika

Antibiotika helfen bei vielen bakteriellen Infektionen, können dabei aber auch die gesunde körpereigene Bakterienbesiedlung beeinträchtigen, vor allem im Magen-Darm-Trakt. Warum das so ist, an welchen Beschwerden Sie dies merken und wann Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen sollten, dazu erfahren Sie einiges im folgenden Artikel.

Mehr dazu im GPSP Heft 3/2014 

26.5.14 Im Handumdrehen

 Lapacho-Tee
© iDude/ photocase.com

Wie Pharmaunternehmen alte Medikamente neu vermarkten

Evergreening ist eine feine Sache. Mit dieser Technik schaffen es Pharmafirmen, die lästige Konkurrenz in Schach zu halten. Wenn nämlich der Patentschutz ausläuft, kommen günstige Generika auf den Markt. Der Trick, um Marktanteile zu halten: Firmen ändern ihr altes Präparat geringfügig, lassen es patentieren und damit neu ergrünen. GPSP zeigt an einem Beispiel, wie das „mit links“ funktioniert - und was sich dagegen tun lässt.

19.5.14 Johanniskraut

© Stefan Merkle - fotolia.com

Schwanger trotz Verhütungsimplantat

Die britische Arzneimittelbehörde warnt vor ungewollten Schwangerschaften, wenn Frauen mit dem Implantat Implanon NXT® verhüten und außerdem wegen depressiver Störungen Johanniskrautpräparate einnehmen.1 Aber: Genau genommen gilt diese Warnung im Prinzip für alle hormonhaltigen Verhütungsmittel.

Mehr dazu im GPSP Heft 3/2014 

13.5.14 House of Pharma

 Lapacho-Tee
© Unclesam/ fotolia.com

Warum sich hessische Universitäten die Industrie unters Dach holen

Hessen soll wieder ein bedeutender Pharmastandort werden. So hat es die schwarz-grüne Landesregierung beschlossen. Die Universitäten werden dabei eingebunden: Im neu gegründeten Institut, dem „House of Pharma“, wird künftig die öffentliche und kommerzielle Forschung verknüpft. Dazu warf die Regierung gut eine Viertel Million Euro in den Gründungstopf dieser Einrichtung. Klingt gut. Doch es bleibt abzuwarten, wie sehr die unabhängige Forschung von den geldgebenden Arzneimittelherstellern beeinflusst wird. Gute Pillen - Schlechte Pillen sieht das sehr kritisch und zeigt die möglichen Schwachstellen.

5.5.14 Wenn die Zecke sticht

 Lapacho-Tee
© Daniel Strauch - fotolia.com

Infektion mit Borrelien vermeiden, erkennen, behandeln

Mit steigenden Temperaturen kommen nicht nur die Menschen, sondern auch die Zecken aus ihren Winterquartieren. Viele Menschen fürchten die kleinen Blutsauger, weil sie Krankheitserreger wie Borrelien übertragen können. Damit aus Furcht nicht Panik wird, hat GPSP wichtige Informationen zur Borreliose zusammengestellt. Über das regional begrenzte Risiko der Hirnhautentzündung FSME durch Zecken haben wir in GPSP 4/2010 (S. 6) berichtet.

Mehr dazu im GPSP Heft 3/2014 

28.4.14 „Alt“ heißt nicht automatisch out

 Lapacho-Tee
© nikolae/ fotolia.com

Neue Heftrubrik: Gute alte Pillen

Eine eigene Rubrik für altbewährte Arzneimittel statt für Innovationen aus der Pharmabranche? Auf den ersten Blick mag das verstaubt anmuten. Doch so manch „betagtes“ Medikament wurde bisher nicht durch jüngere getoppt. Wir stellen künftig gutes Althergebrachtes vor und eröffnen in der aktuell erschienenen GPSP-Ausgabe (3/2014) diese Reihe mit den Thiazid-Diuretika. Diese Mittel sind seit den 1950er Jahren im Handel und helfen gegen Bluthochdruck und dessen Folgeschäden. Eine große, anspruchsvolle Studie konnte dies belegen.

22.4.14 Lapacho-Tee

 Lapacho-Tee
© Sergey Sukhorukov - Fotolia.com

Baumrinde aus dem Regenwald

Lapacho-Tee ist ein traditionelles Heilmittel südamerikanischer Indianer. Lapacho ist ­Bestandteil unterschiedlicher Teemischungen, die in unseren Supermärkten angeboten werden. Der Tee soll gut schmecken und gegen verschiedene Krankheiten helfen – und sogar Krebs heilen, behaupten Internetseiten. Solche Versprechungen sind ein Beispiel dafür, wie Anbieter1 mit exotischen Zutaten falsche Hoffnungen wecken.

Mehr dazu im GPSP Heft 2/2014 

7.4.14 Eher unheimlich

 
© NLshop/ fotolia.com

„Urheimische“ Nahrungsergänzung aus dem Hause Dr. Pandalis

Die Firma Dr. Pandalis preist mit der Wortschöpfung „urheimische Medizin“ Nahrungsergänzungsmittel an, die unschlagbar gut zu unserem mitteleuropäischen Körper passen sollen – denn sie seien aus „urheimischen“ Pflanzen hergestellt. Als Beleg wird die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) herangezogen: Deren althergebrachten Zutaten würden auch am besten zu den Bewohnern Chinas passen. Die Pandalis-„Lehre“ samt ihrer Werbebotschaften entspringt einem Fantasiekonzept und hält einer seriösen Prüfung nicht stand.

31.3.14 Impfen: Herdenschutz

Sich und andere schützen

Manche Menschen können aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden. Bei anderen bildet das Immunsystem keinen Impfschutz aus. Wer aber selbst erfolgreich geimpft ist, nützt nicht nur sich, sondern auch anderen. Denn ansteckende Krankheitserreger können sich dann in der Bevölkerung („Herde“) nicht so leicht ausbreiten, wenn ein hoher Anteil geimpft ist (Herdenschutz oder Herdenimmunität). – Eine erfreuliche Tatsache, die allerdings nicht für alle Impfungen gilt.

Mehr dazu im GPSP Heft 2/2014

24.3.14 Umstieg statt Ausstieg?

© Dmitry Bairachnyi/ fotolia.com

E-Zigaretten – keine gesunde Alternative

Luft ohne Tabakqualm ist nicht nur angenehm, sondern nachweislich gesünder. Das bestätigten die Erfolge durch die gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher in Deutschland1 und zahlreichen anderen Ländern: weniger Menschen müssen wegen Angina pectoris (Herzschmerz), Herzinfarkt, Schlaganfall und Atemwegserkrankungen ins Krankenhaus.2 Nun ist aber zu befürchten, dass E-Zigaretten solche Erfolge schon bald zurückdrängen – als Folge einer als „schleichende Revolution“3 bezeichneten Entwicklung.

Mehr dazu im GPSP Heft 2/2014

17.3.14 Mehr Geschäft als Nutzen

 
© Kadmy/ fotolia.com

Gendiagnostik für die „maßgeschneiderte“ Arzneimitteltherapie?

Manche Apotheken bieten Gentests an, die helfen sollen, die individuelle Auswahl von Arzneimitteln oder ihre Dosierung zu verbessern. Geworben wird mit höherer Therapiesicherheit: Verbesserte Erfolgschancen bei selteneren Nebenwirkungen. Gute Pillen - Schlechte Pillen geht der Frage nach, ob die Tests diese Versprechungen einlösen und ob es sich lohnt, tief in die Tasche zu greifen. Denn Gentest und die dazugehörige ärztliche Beratung sind selbst zu zahlende Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL).

10.3.14 Nicht bekömmlich

© Elke Brüser

Wer ein Nahrungsmittel nicht verträgt, hat vielleicht eine Allergie. Vielleicht aber auch nicht.

Jeder fünfte Befragte glaubt, an einer Nahrungsmittelallergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leiden. Aber höchstens ein Zehntel von ihnen – also zwei von hundert Personen – hat da wirklich ein Problem, zum Beispiel eine ernste Nahrungsmittelallergie. Warum es wichtig ist, die Beschwerden richtig einzuordnen und worauf Sie achten sollten, besprachen wir mit dem Allergologen Jörg Kleine-Tebbe.

Mehr dazu im GPSP Heft 2/2014

3.3.14 RLS: RuheLoS

 
© Nobilior/ fotolia.com

Unruhige Beine können nachts zur Folter werden

Wen das Restless Legs Syndrom (RLS) nachts quält, fühlt sich tagsüber schachmatt. Meist trifft es ältere Menschen, vorwiegend Frauen. Bei leichten RLS-Beschwerden sorgen schon einfache Verhaltenstricks für mehr Ruhe. Reicht das nicht, können zum Beispiel niedrig dosierte Parkinsonmittel Erleichterung bringen. Gute Pillen - Schlechte Pillen erklärt, warum die Behandlung so schwierig ist und nennt die Wirkstoffe, die Ärzte üblicherweise verordnen.

24.2.14 Doping in Sotschi

 
© Dmitry Fisher/ fotolia.com

Ursache Nahrungsergänzungsmittel +++ Sportler entsetzt

Doping wider Willen – weil die Transparenz fehlt

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat wiederholt vor Nahrungsergänzungsmitteln gewarnt, die mit Dimethylamylamin (DMAA) gepanscht waren.1 Sportler, die Nahrungsergänzungen verzehren, etwa weil sie sich Leistungssteigerung oder Effekte als „Fettverbrenner“ versprechen, sind durch die verheimlichte Untermischung von DMAA gleich doppelt gefährdet und betrogen. Aber: Welche gepanschten Mittel das stimulierende DMAA enthalten, hat die NADA bisher nicht „verraten“. Gute Pillen - Schlechte Pillen hatte im Januar 2014 die NADA hierzu um eine Stellungnahme gebeten. Das ist miserabler Verbraucher- und Sportlerschutz.

Den Artikel mit allen wichtigen Hintergrundinformationen finden Sie hier: Download

12.2.14 Valentinstag: Sag’s mit Minzbonbons

GPSP Zeolith
© javiercorrea15/ fotolia.com

Oder, wie man Mundgeruch tatsächlich loswerden kann

Brad Pitt hat es angeblich mal getan. Er schenkte seiner Liebsten Angelina zum Valentinstag Minzbonbons, um sie scherzhaft auf Problemchen aufmerksam zu machen. Meist nimmt man den eigenen Mundgeruch kaum wahr und ist – auch wenn es schmerzt – dankbar für jeden diskreten Hinweis. In seiner aktuellen Ausgabe geht Gute Pillen - Schlechte Pillen der Sache auf den Grund: Was eignet sich, um schlechten Dunst loszuwerden, und was sollte man besser meiden? 

3.2.14 Zolpidem bei Schlafstörung

GPSP Zeolith
© Africa Studio/ fotolia.com

Die Höhe der Dosierung macht’s

Bei dauerhaften Ein- oder Durchschlafstörungen werden Medikamente meist nur als Übergangslösung eingesetzt. Dabei wird der Wirkstoff Zolpidem häufig verordnet. Untersuchungen belegen nun, dass auch er eine „klassische“ unerwünschte Wirkung haben kann, den „Hangover“. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen empfiehlt, Zolpidem daher möglichst niedrig zu dosieren. Dies gilt besonders für Frauen. Sie reagieren oft anders auf Medikamente als Männer.

27.1. Finasterid bei Haarausfall

GPSP Zeolith
© Birgit Reitz-Hofmann/ fotolia.com

Lifestyle-Abzocke und zu viele unerwünschte Wirkungen

Männer wünschen sich – viele auch schon in jungen Jahren – volles Kopfhaar und probieren bei drohender Glatzenbildung alles Mögliche aus. Dazu zählt auch ein Medikament mit dem Wirkstoff Finasterid, das bei Prostatabeschwerden angewendet wird und stark in den Hormonhaushalt eingreift. Gute Pillen - Schlechte Pillen hält es für unverantwortlich, dass Finasterid für ein rein kosmetisches Anwendungsgebiet wie den männlichen Haarausfall noch immer erhältlich ist.

20.1.14 Mehr Transparenz

GPSP Zeolith
 

Was für die einen Krankheit ist, ist für andere ein Geschäft

Immer wieder sind Patienten auch mit Geschäftemacherei im Gesundheitswesen konfrontiert: Hersteller von Medizinprodukten liefern schlechtes Material, Patente verteuern Arzneimittel und Diagnostik um ein Vielfaches, die Fortbildung in medizinischen Berufen wird von Pharmafirmen dominiert. Transparency International (TI) klärt Fachleute und die Öffentlichkeit darüber auf, wo unser Gesundheitssystem für Korruption anfällig ist. Mit Angela Spelsberg besprachen wir solche neuralgischen Punkte.

Mehr dazu im GPSP Heft 1/2014

13.1.14 Chlorhexidin zur Munddesinfektion?

GPSP Zeolith
© thomas.andri/ fotolia.com

Risiken nicht ausgeschlossen

Chlorhexidin steckt in Arzneimitteln wie Gurgellösungen oder Halsschmerztabletten, in Kosmetika und auch in alltäglichen Produkten. Es soll desinfizierend wirken. Nicht nur die Anwendung in solchen Produkten ist zweifelhaft, GPSP sagt, warum Chlorhexidin gefährlich werden kann und was man unbedingt beachten sollte.

9.1.14 Aufgefrischt: Medical Tribune bekommt Ärger

GPSP Zeolith
 © ekostsov/ fotolia.com

Berliner Ärztekammer wehrt sich gegen Irreführung

Im letzten Heft machten wir in „Werbung – Aufgepasst!“ (GPSP 6/2013, S. 28) auf eine perfide Werbestrategie aufmerksam: Als Fortbildung getarnte Beeinflussung von Ärztinnen und Ärzten. Als GPSP über die Veranstaltung von Medical Tribune berichtete, hatte diese noch nicht stattgefunden. Wir haben von der Ärztekammer Berlin (ÄKB) nun interessante zusätzliche Informationen erhalten, die unsere Befürchtungen bestätigen.

Mehr dazu im GPSP Heft 1/2014

6.1.2014 Zu viele Masernerkrankungen!

GPSP Zeolith
© ghostpixel/ fotolia.com

Impfschutz wichtiger denn je

Eine Maserninfektion ist hochgradig ansteckend, unangenehm und gefährlich. Eine Masernschutzimpfung erstatten die Krankenkassen. Dennoch hat das Robert Koch-Institut (RKI) hierzulande 2013 mehr als 1.700 Masernkranke registriert.1 Viele Infektionskrankheiten werden von Viren übertragen. Manche Eltern möchten ihr Kind nicht impfen lassen, so zum Beispiel auch nicht gegen Masern. Doch der nachweislich beste Schutz gegen solche Viren sind Impfungen. Wer geimpft ist, erkrankt in der Regel selbst nicht und steckt vor allem andere nicht an.

16.12.13 Zeolith – wo ist der gesundheitliche Nutzen?

GPSP Zeolith
© JWS/ fotolia.com

Wie ein Mineral zum medizinischen Wunderpulver gehypt wird

Zeolith ist ein Mineral, dem vielfältiger Nutzen für die Gesundheit zugeschrieben wird – zumindest seitens der Anbieter. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hat etliche Behauptungen der Werbung unter die Lupe genommen, mit ernüchterndem Fazit: Es ist völlig unklar, ob Zeolith-Produkte gesundheitsfördernd sind.

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

9.12.13 Atemlos

GPSP, COPD
© Alexandr Mitiuc - Fotolia.com

Die Lungenkrankheit COPD wird unterschätzt

Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (engl.: Chronic Obstructive Pulmonary Disease, COPD) ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall weltweit die dritthäufigste Todesursache.1 Und doch ist das Kürzel – anders als Lungenkrebs und Asthma – vielen Menschen unbekannt.2 Wer an COPD erkrankt, hat fast immer vorher geraucht. Daher kennt der Volksmund eher verharmlosende Begriffe wie Raucherhusten und Raucherlunge. Tatsächlich wird bei einer COPD Lungengewebe unwiederbringlich zerstört. Wir fragten Antonius Schneider nach dem Verlauf der Erkrankung und wie man diesen günstig beeinflussen kann.

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

2.12.13 Rotaviren-Schluckimpfung für Babys

GPSP Rotavieren-Schluckimpfung
© Blend Images - Fotolia.com

Wirksam, aber viel zu teuer!

Seit Sommer 2013 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut, alle Säuglinge gegen Rotavirus-Infektionen zu impfen . Die neue Schluckimpfung soll Magen-Darm-Infektionen durch das Virus bei kleinen Kindern verringern und vor allem schwere Verläufe verhindern. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen ist mit dieser Empfehlung nicht zufrieden.

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

25.11.13 Warum „neu“ nicht immer „besser“ ist

GPSP
© Annika Ucke/GPSP

Was bringen die neuen Gerinnungshemmer?

Gerne würde GPSP, um der ersten Hälfte seines Namens gerecht zu werden, öfter von „guten Pillen“ berichten. Tatsächlich bieten die neuen Gerinnungshemmer manchmal einen Vorteil, aber die Präparate haben auch den ein oder anderen Pferdefuß.

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

18.11.13 Gegen Durchfall durchgefallen

© catolla - fotolia.com

Probiotika nach Antibiotikadurchfall

Probiotika sollen gut für die Gesundheit sein – vor allem für die Darmgesundheit. Es gibt sie als Arzneimittel und in Lebensmitteln. Als Arzneimittel sollen Probiotika Durchfall vorbeugen oder heilen. Anhaltender Durchfall ist eine der gefürchteten unerwünschten Wirkungen von Antibiotika. Sind Probiotika da nützlich?

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

11.11.13 Malariamittel in der Kritik

gpsp
© GPSP J. Schaaber

Vorbeugen mit Lariam® ist out

In den 1970er Jahren entwickelte das US-amerikanische Militär den Wirkstoff Mefloquin. Anschließend vermarktete der Roche-Konzern diesen als Lariam® zur Vorbeugung und Behandlung der Malaria. Er fand weltweit rasch Verbreitung, zumal in einigen Ländern Resistenzen gegen bisher übliche Malariamittel zunahmen – das heißt, manchem Erreger der Malaria konnten die „alten“ Mittel nichts mehr anhaben. Außerdem ist die nur einmal wöchentliche Einnahme von Mefloquin zur Vorbeugung bequem. Aber die Risiken des Mittels sind hoch.

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

6.11.13 „Grundrecht auf Gesundheit“

gpsp
© Dark Vectorangel - Fotolia.com

Petition oder Geschäftemacherei?

Seit einigen Wochen macht der Verein „Grundrecht auf Gesundheit“ auf sich aufmerksam. In E-Mails und mit Videobotschaften im Internet entwirft er ein Schreckensszenario: Europäische Union und Pharmaindustrie bedrohen angeblich Demokratie und Gesundheit. Per Gesetz werde Verbrauchern und Verbraucherinnen der Zugang zu Informationen über „Naturmittel“ verwehrt. Worum geht es genau? Und ist dieser Verein so uneigennützig, wie er tut?

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

4.11.13 Ein Erfolgsmodell in Gefahr

gpsp

Quelle: Eigenes Werk, Urheber:Cezary Piwowarski

Nutzenbewertung für Arzneimittel zukünftig eingeschränkt?

Seit 2011 wird geprüft, ob Medikamente einen zusätzlichen Nutzen gegenüber etablierten Behandlungen bieten. Dieses Verfahren hat sich für neue Medikamente bewährt und sollte auch für ältere Medikamente verwendet werden. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen befürchtet, dass SPD und CDU nun zurückrudern.

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2013

21.10.13 Für uns in Afrika getestet

gpsp
c Kevin Gabbert

Fragwürdige Praktiken bei Arzneimittelstudien

Pharmaunternehmen müssen neue Medikamente an Menschen testen, bevor sie auf den Markt gebracht werden dürfen. Das dient dem Schutz der zukünftigen Anwender. Die Firmen lassen solche Studien immer häufiger in Osteuropa und in Entwicklungsländern machen – nicht zuletzt aus Kostengründen. Aber wenn zum Beispiel in Südafrika Psychopharmaka unter fragwürdigen Bedingungen getestet werden, wirft das nicht nur ethische Probleme auf. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen berichtet über die Schattenseiten einer globalisierten Forschung.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2013

14.10.13 Irreführende Namen

Bachblüten Notfall-Bonbons
© Thomas Kunz

Bachblüten 
Notfall-Bonbons und andere 
Kuriositäten

Ein Blütenbad oder Bonbons nach Rezepten von Dr. Bach eignen sich allenfalls für Gesunde. Der Nutzen von Bachblüten ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen, schrieben wir in GPSP 5/2010, Seite 6. . Versprochen wird allerdings in der Werbung viel (GPSP 3/2010, S. 20). Und dazu tragen wohl auch Handelsnamen bei, die Lösungen für vielerlei Probleme versprechen. Zumindest bei einigen so genannten Notfallmitteln mit Bachblüten ist das jetzt vorbei. Das Kammergericht Berlin hat die Bezeichnungen „Original Notfall-Bonbons® nach Dr. Bach“ und „Original Notfall Blütenbad nach Dr. Bach“ als irreführend eingestuft. Von den Bonbons sowie dem Blütenbad seien unstreitig keine gesundheitsspezifischen Wirkungen zu erwarten. Das Gericht stuft die Notfallbonbons als Lebensmittel ein, das Bad als Kosmetikum.1

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2013

7.10.13 Online-Hilfen bei psychischen Problemen

gpsp

Angebote mannigfaltig und verwirrend

Hierzulande ist jede Form von Ferntherapie standesrechtlich verboten. Fern-beratung via Internet ist hingegen möglich. In der Realität mischen sich derzeit Beratungsangebote und Therapieangebote, die teilweise zu Studienzwecken laufen. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hat einige Sparten der Online-Hilfe unter die Lupe genommen und zeigt, welcher Nutzen und welche Risiken damit verbunden sein können.

30.9.13 Vermeidbar

Herztod bei Sport

 © Maridav / fotolia.com

Immer wieder passiert es und schockiert: Ein Profi- oder Freizeitsportler bricht plötzlich zusammen. In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 900 Sportler und Sportlerinnen einen plötzlichen Herztod.1 Viele könnten davor bewahrt werden, wenn sie regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen gehen, Überbelastungen vermeiden und fieberhafte Infekte auskurieren würden, bevor sie wieder mit dem Training beginnen oder am Wettkampf teilnehmen.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2013

23.9.13 Wehencocktails

gpsp
© Tyler Olson - fotolia.com

Die Zutat Rizinusöl kann riskant sein

Lässt das Kind zu lange auf sich warten, wird manchmal noch heute Schwangeren ein „Wehencocktail“ gereicht, um die Geburt einzuleiten. Darin steckt üblicherweise das pflanzliche Arzneimittel Rizinus. Doch was als „natürliche Medizin“ und „altbewährt“ gilt, ist nicht grundsätzlich sicher. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen weist darauf hin, dass Wehencocktails mit Risiken für das Baby verbunden sind.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2013

16.9.13 Die Pharma-Lüge

gpsp
 

Wie Arzneimittelkonzerne Ärzte irreführen und Patienten schädigen

Die Spannung dieses Buches ergibt sich aus der pointierten und furchtlosen Beschreibung eines weltweiten, seit Jahrzehnten eingespielten Systems, in das neben der pharmazeutischen Industrie viele einzelne Mediziner, ganze Universitäten, unzählige Auftragsforschungs- und Marketingagenturen, aber auch wissenschaftliche Verlage und staatliche Arzneimittelbehörden eingebunden sind. Es dürfte Lesern und Leserinnen geradezu unheimlich werden, wenn sie von den Hintergründen ihrer letzten Medikamentenverschreibung erfahren – vor allem angesichts der Wissensdefizite zu Wirkungen und Nebenwirkungen, die auch bei den verordnenden Ärzten bestehen.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2013

12.9.13 Richtigstellung

zu „Sonosan® vor Gericht“ vom 22.4.2013

In einer aktuellen Meldung vom 22.4.2013 mit der Überschrift „Sonosan® vor Gericht“ haben wir unter anderem behauptet:

„Inzwischen ist dem Sonosan-Anbieter mit deutscher Postfachadresse und rumänischem Firmensitz gerichtlich untersagt, dieses Produkt gegen Tinnitus zu bewerben und in den Handel zu bringen. Mehrere Gerichtsurteile hindern das Unternehmen SanimaMed nicht daran, Sonosan® weiterhin zu verkaufen.“

 

12.9.13 Tausend mal gepanscht

gpsp Gepanschtes
© mike ledray - fotolia.com

GPSP warnt vor 1.000 Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet

Bei einem Lebensmittel oder Arzneimittel gehen Sie zurecht davon aus, dass auf der Verpackung steht, welche wesentlichen Inhaltsstoffe in dem Produkt stecken. Wenn Sie allerdings im Internet ein Nahrungsergänzungsmittel bestellen, das der Gesunderhaltung oder dem Wohlbefinden dienen soll, können Sie da nicht so sicher sein. Im Klartext: Da spielen Sie mit Ihrer Gesundheit Russisches Roulette. 

 

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2013

9.9.13 Henna-Tattoos

gpsp

Quelle: Flickr: Mehendi, Urheber:Koshy Koshy

Mit allergenem Stoff gemixt

Henna ist pflanzlich, Henna ist ungefährlich. Das denken viele. Aber derzeit warnt die oberste französische Gesundheitsbehörde ANSM mit einem großen Plakat davor, sich eine Tätowierung mit Henna andrehen zu lassen.1 Gute Pillen - Schlechte Pillen sagt warum. Die bei Urlaubern so beliebten nicht-dauerhaften, aber markant schwarzen Tattoos auf der Basis von Henna enthalten oft einen Stoff, der seit Jahrzehnten als Allergieauslöser bekannt und seit 2009 bei uns in Tätowierungen verboten ist: Paraphenylendiamin (PPD).


2.9.13 Medikamente und trotzdem tauchen?

gpsp
© GPSP

Manche Arzneien mindern die Tauchtauglichkeit

Die Frage, ob sich Arzneimittel und Tauchsport vertragen, müssen sich nicht nur Taucher stellen, die regelmäßig Medikamente benötigen – und das ist immerhin jede fünfte Taucherin und jeder siebte Taucher.1 Medikamente können im Tauchurlaub auch erst erforderlich werden, zum Beispiel bei starkem Durchfall, Schmerzen, Seekrankheit oder zur Malariaprophylaxe.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

26.8.13 Königlicher Saft

gpsp
© Devorce

Gelée Royale: Für Bienen gut, für Menschen weniger

Den Bienen dient Gelée Royale dazu, eine heranwachsende Königin zu füttern. Aber auch bei gesundheitsbewussten Menschen findet der Futtersaft Zuspruch als Nahrungsergänzung und für Kosmetika. Nach dem Motto „Was für Bienen gut ist, kann Menschen nicht schaden“ erhofft man sich sanfte Heilkraft aus der Natur. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen weist darauf hin, dass die Verwendung auch mit Risiken verbunden ist.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

19.8.13 Nachtkerzenöl bei kranker Haut

gpsp
© Thomas Kunz

Was ist dran? Lohnt die Geldausgabe?

Bei chronischen Ekzemen helfen oft Salben und Cremes mit niedrig dosierten Glukokortikoiden. Doch diese schädigen mit der Zeit die Haut. Sie wird durch das enthaltene „Kortison“ dünner und verletzlicher. Daher ist nur zu verständlich, dass Menschen mit Hauterkrankungen nach Alternativen suchen. Dazu gehören Präparate aus dem Öl der gelbblühenden Nachtkerze, auch gelbe Rapunzel genannt. Aber Gute Pillen - Schlechte Pillen bemängelt, dass in Deutschland immer noch Arzneimittel mit Nachtkerzen(samen)öl verkauft werden, obwohl Studien nicht belegen, dass es nützt, diese Kapseln zu schlucken.

 

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

12.8.13 Stillen ist mehr als sättigen

gpsp
© kmrep/ fotolia.com

„Nahrung für die Seele“

So deutlich hat sich die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bisher selten positioniert: „Stillen bedeutet mehr als Ihrem Kind die beste und gesündeste Nahrung zu geben. Es ist auch Nahrung für die Seele und setzt in einzigartiger Weise die in der Schwangerschaft begonnene Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind fort.“ Das sind klare Worte in einem Flyer, der in sechs Sprachen gedruckt wurde und unter dem Titel „Stillempfehlungen für die Säuglingszeit“ per E-Mail bestellt (stillkommission@bfr.bund.de) oder als PDF-Datei heruntergeladen werden kann (www.bfr.bund.de/stillkommission).

 

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

5.8.13 Bestseller in der Apotheke

gpsp
© GPSP

Präparate mit Acetylsalicylsäure auf Platz 9 und 10

Auch im aktuellen Heft berichtet Gute Pillen - Schlechte Pillen über Bestseller in der Apotheke. Dieses Mal sind es gleich zwei, denn sie enthalten denselben Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. ASS-Ratiopharm® steht auf Platz 9 der GPSP-Bestsellerliste rezeptfreier Arzneimittel. Platz 10 nimmt das Bayer-Medikament Aspirin® ein. Es gibt viele ASS-Präparate. Wer auf den Preis achtet, kann einiges sparen.

 

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

29.7.13 Chronische Prostataentzündung

gpsp
© GPSP

Wenn’s beim Manne zwickt

Entzündungen im Bereich der Harnwege und Geschlechtsorgane kommen bei Männern immer wieder mal vor, nicht nur bei Frauen (GPSP 2/2011 S. 12 und 1/2012 S. 3). Zwar ist die Blase bei Männern selten betroffen, aber jeder zehnte bis zwanzigste Mann leidet an einer chronischen Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostata).

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

23.7.13 Mit kranken Nieren leben

gpsp
© GPSP

Ein Nierenspezialist erklärt im Gespräch mit GPSP, welche Gründe und Konsequenzen eine schlechte Nierenfunktion hat

Wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, fällt das Betroffenen zunächst oft gar nicht auf. Die kranken Nieren verursachen keine Schmerzen und die Harnausscheidung funktioniert auch bei eingeschränkter Entgiftungsfunktion zunächst noch recht gut. Gute Pillen - Schlechte Pillen fragte den Nephrologen Thomas Lindner, wie Nierenkranke behandelt werden können, wann eine regelmäßige Blutwäsche notwendig ist und worauf man sich als Patient oder Patientin einstellen muss.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

15.7.13 Gelbfieberimpfung schützt lebenslang

gpsp
© styleuneed/ fotolia.com

Die Viruserkrankung Gelbfieber wird durch Stechmücken übertragen. Sie kann bei schwerem Verlauf tödlich enden. Wer in tropische Gebiete Südamerikas und Afrikas reist, sollte sich daher – abhängig vom konkreten Reiseziel – gegen Gelbfieber impfen lassen. In Deutschland muss man hierfür zu einer von den Gesundheitsbehörden autorisierten Gelbfieberimpfstelle gehen.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

8.7.13 Mit Fumaderm® gegen Schuppenflechte?

gpsp
© bramgino/ fotolia.com

Risiken lassen sich nicht mehr unter den Tisch kehren

Eine der Mutterzeitschriften von Gute Pillen - Schlechte Pillen, das arznei-telegramm® in Berlin, hat nicht locker gelassen und in diesem Jahr mehrfach Ärzte, Apotheker und die oberste deutsche Arzneimittelbehörde (BfArM) mit einem inakzeptablen Manko konfrontiert: Für Fumaderm®, das am häufigsten eingenommene Arzneimittel gegen Schuppenflechte (Psoriasis), ist weder der Nutzen gut untersucht, noch sind seine unerwünschten und sehr bedenklichen Effekte angemessen dokumentiert. Und für Interessierte und Betroffene sind Berichte zu dem Präparat, das allein in Deutschland zugelassen ist, nur bedingt zugänglich. Mittlerweile sind die Zuständigen allerdings wachgerüttelt und warnen Ärzte vor den Risiken des Mittels. Wolfgang Becker-Brüser von Gute Pillen - Schlechte Pillen hält diesen Schritt für überfällig und für nicht ausreichend.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2013

2.7.13 „Neben“wirkung Depression

gpsp
© Gina Sanders/ fotolia.com

Manche Arzneimittel bekommen der Psyche nicht!

Bestimmte Arzneimittel sind riskant für die psychische Stabilität. Zu ihren unerwünschten Wirkungen gehört, dass sie in seltenen Fällen Depressionen auslösen können oder den Gedanken an eine Selbsttötung aufkommen lassen. „Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA nennt über 50 Wirkstoffe, die die Psyche derart destabilisieren können“, sagt Bruno Müller-Oerlinghausen von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Er ist Arzt für Klinische Pharmakologie und war viele Jahre in der Psychiatrischen Klinik der Freien Universität Berlin tätig.

Mehr dazu im GPSP Heft 3/2013

24.6.13 In vieler Munde: Goji-Beeren

gpsp
© Anna E/ fotolia.com

Riskante Exoten

„Wunderfrüchte für alle“ oder als „eines der besten Lebensmittel der Welt“ werden Goji-Beeren im Internet gelobt. Zu den Wunderwirkungen sollen Antioxidanzien, B-Vitamine, Mineralstoffe und so genannte Vitalstoffe beitragen. Klingt gut, aber was ist dran?

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

17.6.13 Kolostrum

gpsp
© Adam Gryko/ fotolia.com

Werbung und Wahrheit

Kolostrum- oder Colostrum-Produkte sollen die Immunabwehr des Körpers steigern können. Beworben werden die Mittel insbesondere für Patienten mit eingeschränkter Abwehrsituation, wie sie oft während Krebsbehandlungen auftritt. Es gibt aber es keinen wissenschaftlichen Beweis für eine verbesserte Immunabwehr durch die teuren, selbst zu zahlenden Produkte.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

10.6.13 Salz in der Suppe

gpsp
© Printemps/ fotolia.com

Wie viel darf‘s denn sein?

Nur wenige Themen werden in der medizinischen Wissenschaft so kontrovers diskutiert wie die tägliche Kochsalzmenge, die der Gesundheit zuträglich ist. Kochsalz ist Natriumchlorid und die wichtigste Nahrungsquelle für Natrium. Dieses hat lebenswichtige Funktionen in Körperzellen und Körperflüssigkeiten.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

30.5.13 Gefälschte Arzneimittel

gpsp
© Schlierner/ fotolia.com

Zoll, Polizei und Interpol fahnden nach Arzneimittelfälschungen

Ende März nahm die Kripo Hamburg zwei Männer fest, die in Deutschland Fälschungen des Säureblockers Omeprazol verkauft hatten. Sie nutzten dabei eine Sicherheitslücke. „Wenn es Kriminellen gelingt, Arzneimittelfälschungen systematisch in die legale Handelskette einzuschleusen, ist das eine neue Dimension“, sagt Wolfgang Becker-Brüser von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 3/2013

27.5.13 Triclosan

gpsp
© S.Kobold - Fotolia.com

Triclosan zur Desinfektion?

In Kosmetika wie Deos, Seifen und Zahnpasta, aber auch in Reinigungsmitteln und anderen Haushaltsprodukten soll Triclosan Keime in Schach halten. In den 1970er Jahren ist der antibakterielle Wirkstoff in Mode gekommen. Er bringt allerdings nicht mehr Hygiene als normale Seife und Wasser, schrieben wir in GPSP 3/2010 (S. 10) und zitierten die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

21.5.13 Energy Drinks plus Alkohol

gpsp
© Thomas Kunz

Selbstüberschätzung, aggressives Verhalten und Gesundheitsrisiken

Energy-Drinks wie Produkte vom Marktführer Red Bull enthalten viel Koffein und Taurin. Für den klassischen Energy-Drink ist die Menge an Koffein und Taurin nach oben begrenzt, aber es gibt stärker aufputschende Alternativen, die als Nahrungsergänzungsmittel ganz legal verkauft werden. Gute Pillen - Schlechte Pillen möchte auf einen neuen Trend aufmerksam machen: Mischungen aus aufputschenden Wirkstoffen und Alkohol. Sie bilden eine problematische Allianz und beflügeln offenbar eine fatale Selbstüberschätzung.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

13.5.13 Werbung im Schafspelz

gpsp
© GPSP

Advertorials: Unscheinbar, aber verlockend

Zeitungen und Journale stecken voller Werbung. Aber manchmal muss man genau hinschauen, denn manche Werbeanzeigen sind von redaktionellen Beiträgen optisch kaum zu unterscheiden: Die Aufmachung der Seiten, die verwendete Schrift, die Anordnung der Bilder – zum Verwechseln ähnlich.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

6.5.13 Wechseljahre

gpsp
© Robert Knesche/fotolia

Sind Hormonpflaster und Hormongel ungefährlicher als Tabletten?

Hormontabletten gegen Beschwerden in den Wechseljahren erhöhen deutlich das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Blutgerinnseln in den Venen und Brustkrebs. Das ist belegt und durch aktuelle Neuauswertungen alter Studiendaten nicht widerlegt – auch wenn manche „Experten“ das Gegenteil verbreiten. Umso wichtiger ist die Frage, ob es für Frauen mit besonders starken Beschwerden eine Hormontherapie gibt, die weniger gefährlich ist als Hormontabletten einzunehmen. Gute Pillen - Schlechte Pillen hat die wesentlichen Studien zu Hormonen, die über die Haut aufgenommen werden (Pflaster, Gele u.a.) aufbereitet und zusammengefasst.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

29.4.13 Tödliche Gedanken

gpsp
© Jörg Schaaber

Was Menschen dazu bringt, sich selbst zu töten. Und wo es Hilfe gibt.

Ganz unterschiedliche Faktoren können dazu führen, dass Menschen ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Für Angehörige und Freunde stellt sich die Frage, ob und wie sich ein Suizid bei besonders gefährdeten Menschen verhindern lässt.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

15.4.13 Rückenschmerzen

gpsp
© © fotowebbox - Fotolia.com

Vorsicht: Flupirtin

Chronische Rückenschmerzen plagen viele Menschen. Das heißt im Umkehrschluss, dass sich mit Medikamenten gegen die Beschwerden viel Geld verdienen lässt.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

2.4.13 Gefälschte Arzneimittel

gpsp
© Gina Sanders - Fotolia.com

Hierzulande (noch) kein Problem

Gefälschte Arzneimittel sind in Deutschland kein relevantes Problem – zumindest derzeit nicht. Weltweit sind Arzneimittelfälschungen allerdings eine erhebliche Bedrohung der Gesundheit. Das größte Einfallstor für gefälschte Medikamente in Deutschland ist das Internet

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 2/2013

25.3.13 Konservierungsmittel in Augentropfen

gpsp
© Knut Wiarda - Fotolia.com

Nicht für jeden gut

In Augentropfen können sich Bakterien und Pilze vermehren, wenn das Behältnis geöffnet und im Gebrauch ist. Darum enthalten Augentropfen – etwa gegen eine Bindehautentzündung – in der Regel Konservierungsmittel.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

13.3.13 Sicher tauchen

gpsp
© Von Herrath

Was Tauchbegeisterte beachten sollten

Der Tauchsport ist für viele Urlauber faszinierend. Aber nicht jeder sollte sich mit moderner Tauchausrüstung unter Wasser begeben. Manche Erkrankungen machen das Tauchen zu einem risikoreichen Unternehmen, und selbst mit einer verschnupften Nase sind Unterwasserausflüge nicht ratsam. Da sollte man lieber schnorcheln. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen informiert über tauchärztliche Untersuchungen und sagt, worauf zu achten ist.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

11.3.13 Wenn Ängste überhand nehmen

gpsp
© Elke Brüser

Die „Sorgenkrankheit“ und andere Angststörungen

Immer mehr Menschen sind wegen psychischer Probleme krankgeschrieben. Besonders viele haben Depressionen oder Angststörungen. Während jedoch heutzutage Sportler und andere Prominente vielfach keinen Hehl daraus machen, wenn sie unter Depressionen leiden, sind Angststörungen weiterhin ein Tabu. Wer starke Ängste hat, versucht, das so gut es geht zu verbergen und verhindert so, dass ihm beizeiten geholfen wird. Darüber sprachen wir mit der Ärztin Teresa Biermann und erfuhren auch, wie sich Sorgen ausdehnen und den Alltag unerträglich machen können.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

8.3.13 Schwarzes Dreieck

gpsp
© GPSP

EU macht mit Symbol auf erhöhtes Risiko bei neuen Arzneimitteln aufmerksam

Künftig werden Patienten und Patientinnen der EU-Mitgliedsstaaten erkennen können, ob sie ein Arzneimittel nehmen, das noch nicht lange auf dem Markt ist – und daher besondere Risiken birgt. Gute Pillen - Schlechte Pillen begrüßt diese Entscheidung der Europäischen Kommission, die am 7. März 2013 bekannt gegeben wurde.1

1.3.13 Freie Radikale

gpsp
© Eric Isselée/ fotolia.com

Die Mär vom Schutz durch Nahrungsergänzungsmittel wird hinterfragt

Seit Jahren werben Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln damit, dass ihre Produkte mit so genannten Antioxidanzien die Zellen vor oxidativem Stress durch freie Radikale schützen können – und uns damit vor Krankheiten wie Alzheimer Demenz oder Krebs. Soweit die Theorie. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) haben jetzt bewiesen, dass die Auswirkung von oxidativem Stress dringend überdacht werden muss. Der Körper packt nämlich schädliche Stoffe, die durch Oxidation in Zellen entstehen, vor Ort selbst in kleine Müllbeutel und entsorgt sie später. Was das heißt, erklärt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

25.2.13 Werbung Aufgepasst

gpsp
© Pressefoto: Bayer

Bedenkliche Allianz

Im Rahmen einer gemeinsamen Werbekampagne ließen die Apothekenkette easyApotheke und das Pharmaunternehmen Bayer Healthcare im Dezember bundesweit große Werbetafeln für das Magenmittel „Rennie® fresh“ aufstellen. EasyApotheke rühmt sich, damit „auf dem Apothekenmarkt wieder einmal Neuland zu betreten“.1

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

18.2.13 Pseudokrupp

gpsp
© fotolia.com

Feuchte und kalte Luft helfen

Vor allem in der kalten Jahreszeit kann es passieren, dass ein Kleinkind – meist nachts oder gegen Morgen – einen Pseudokrupp-Anfall erleidet. Das heißt, es hustet „bellend“ und hat Atemnot. „Wichtig ist, das Kind zu beruhigen“, so der Arzt Wolfgang Becker-Brüser von der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte.

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

15.2.13 Buchtipp

Cover "Die weiße Mafia"
© riva

„Die weiße Mafia“

Nicht schon wieder eine Kritik an den Missständen unseres Gesundheitssystems, so der erste Reflex. Aber die Neugier siegte dann doch. Ein Glück! Denn dieses Buch ist anders. Dem Autor Frank Wittig gelingt es, mitreißend davon zu berichten, warum Kranke und Gesunde so häufig von „der Medizin“ überversorgt werden. Nicht zu ihrem Wohle.

11.2.13 Diane® & Co.

gpsp
© Sven Hoffmann/fotolia.com

Problematische Hormonpillen, die verhüten und verschönern sollen

Das Hormonpräparat Diane® und seine wirkstoffgleichen Generika dürfen französische Ärzte nicht mehr verordnen, weil bei der Überwachungsbehörde in Paris in Zusammenhang mit diesen Mitteln weit mehr als 100 Berichte über tiefe venöse Thrombosen und sogar Lungenembolien bei Frauen eingetroffen sind. Diane® kann Schwangerschaften verhindern, ist aber ebenso wie seine Generika nicht als Antibabypille zugelassen. Eigentlich darf es nur gegen bestimmte Hauterkrankungen verwendet werden. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen macht in diesem Zusammenhang erneut darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, mit einer sicheren Hormonpille zu verhüten.

11.2.13 Dasselbe in Grün

gpsp
© fotolia

Otriven® Sinuspray – jetzt mit Pflanzen-Image

Der Pharmakonzern Novartis hat sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen:1 Seit Ende 2012 bietet er Otriven® Sinuspray an. Was ist aber überhaupt das Neue daran?

Mehr dazu im aktuellen GPSP Heft 1/2013

6.2.13 Honig: Lebensmittel und Medizin?

gpsp
© GPSP

Honig: Lebensmittel und Medizin?

Honig ist nicht nur ein Lebensmittel, sondern macht auch als traditionelles Arzneimittel von sich reden. Die Naturheilkunde setzt dabei auf eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. Hält die Tradition einer wissenschaftlichen Prüfung stand? Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hat die verfügbare wissenschaftliche Literatur ausgewertet.

29.1.13 Gut vorbereitet zum Arzt

 Gut vorbereitet zum Arzt
© Thomas Kunz

Gut vorbereitet zum Arzt

Vier von zehn Menschen fühlen sich nach einem Arztbesuch nicht richtig informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter 1600 Personen. Eine gute Vorbereitung kann helfen, bei der Ärztin oder dem Arzt die richtigen Fragen zu stellen und besser informiert nach Hause zu kommen.

21.1.13 Studien-Wildwuchs

 
© GPSP: Prof. Antes

Wie die Cochrane Collaboration für Übersicht sorgt

Wer krank ist, möchte optimal behandelt werden. Dazu gehört, dass Ärzte und auch die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik oder bei den Krankenkassen auf dem aktuellen Stand des Wissens sind. Der Einzelne kann die Studienlage nur noch in kleinen Bereichen überschauen.

Mehr dazu im aktuellen Heft

18.1.13 Generika: Keine Billigmedizin

 
© Fotolia/ Andreas F.

Wirkstoffgleiche Präparate sind untereinander austauschbar

Generika sind die „Nachahmer“ unter den Medikamenten. Sie kommen auf den Markt, wenn der Patentschutz des Originals abgelaufen ist. Ihnen haftet das Klischee der Billigmedizin an, obwohl ihre Qualität genauso gut ist wie die der Originalpräparate. Dennoch sind viele Verbraucher verunsichert, wenn sie in der Apotheke ein anderes Medikament als das gewohnte erhalten. Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hat deshalb verbreitete Mythen über Generika unter die Lupe genommen.

14.1.13 GPSP im Radio

 
© Christian Wagner-Ahlfs

Chefredakteur Christian Wagner-Ahlfs bei DRadio Wissen

GPSP Chefredakteur Christian Wagner-Ahlfs ist heute, Montag 14.1.2013, von 18.03 bis 19.30 Uhr im Gespräch mit Verena von Keitz in der Sendung Redaktionskonferenz bei DRadio Wissen zu hören.

http://wissen.dradio.de/medizin-zu-risiken-und-nebenwirkungen-fragen-sie.92.de.html?dram:article_id=234088

7.1.13 Vorsicht geboten

 
© Fotolia/Wissmann Design

Neuroleptika für ältere Menschen mit Demenz

Menschen mit Demenz leben häufig in Pflegeheimen. Mehr als jeder Zweite erhält dort wegen störender Verhaltensweisen Psychopharmaka, vor allem Neuroleptika. Ist das sinnvoll?

Mehr dazu im aktuellen Heft

28.12.12 K.O.-Tropfen

 
© Marius Graf

Vor allem Frauen sind Opfer

Immer wieder gibt es sexuellen Missbrauch mit Hilfe von K.O.-Tropfen. Meist wird Frauen in Clubs oder auf Partys heimlich Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) oder eine ähnliche Substanz, etwa Gamma-Butyrolacton (GBL), ins Getränk gemischt.

Mehr dazu im aktuellen Heft

17.12.12 Werbung - Aufgepasst!

 
© GPSP

Sex sells

Es ist eine Binsenweisheit: Sex in der Werbung zieht immer. Das dachten offenbar auch die Werbeexperten, die sich im Auftrag von Strathmann für das verschreibungspflichtige StroVac® die abgebildete Anzeige einfallen ließen.

Mehr dazu im aktuellen Heft

13.12.12 Nichtraucher werden

 
© Knut Wiarda - Fotolia.com

Ja ich will

Wer von der Zigarette loskommen will, braucht vor allem eins: Motivation. Die meisten schaffen es dann ohne medikamentöse Unterstützung, oft allerdings erst nach mehreren Versuchen. Arzneimittel können die Erfolgschancen erhöhen. Ihr Nutzen wird meist überschätzt.

26.11.12 Schizophrenie

 
© Michael Flippo/Fotolia

Musizieren als Therapie tut gut

Schizophrenie-Kranken helfen die üblichen Medikamente oft nicht ausreichend. Wer im Rahmen einer professionellen Musiktherapie ein Instrument spielt, kann seine Beschwerden wie Antriebslosigkeit und eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit lindern und sein Lebensgefühl deutlich verbessern.

19.11.12 Süßholz – Leckerei oder Medikament?

 
© Thomas Kunz

Arzneipflanze des Jahres 2012

Die Wurzel der Süßholzstaude wird seit der Antike medizinisch verwendet, in unseren Breiten etwa seit dem Mittelalter. Nützlich soll sie vor allem gegen Erkrankungen der Atemwege und des Magens sein. Als Lakritze – süß, salzig oder zuckerfrei – hat die Süßholzwurzel besonders viele Fans. Manchem Leckermaul kann das aber Probleme bereiten.

15.11.12 Tamiflu® - Die Datenlücke

 
© nebari/fotolia.com

Grippemedikament mit unklarem Nutzen

Millionen Menschen schlucken das Medikament gegen Grippe, Staaten bunkern Riesenvorräte für eine Epidemie – obwohl keiner weiß, ob und wie zuverlässig der Wirkstoff wirklich hilft. Es wird Zeit, dass der Hersteller endlich alle Daten zu Nutzen und Risiken von Tamiflu® auf den Tisch legt, findet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Pressemitteilung als PDF

Hintergrundartikel

12.11.12 Magnetspielzeug

 
© Windell Oskay

Reizvoll aber gefahrvoll

Magnete mit beträchtlicher Haftkraft werden immer häufiger in Spielzeug verarbeitet. Konstruktionsbaukästen beispielsweise ermöglichen Kindern, magnetische Kugeln oder Stäbchen zu stattlichen Figuren zusammenzusetzen. Verschlucken Kinder jedoch Magnete, kann dies lebensbedrohlich sein.

5.11.12 Haarentfernung per Fotoepilation

 
© aigarsr/fotolia.com

Hautbetäubende Creme vorsichtig dosieren

Viele Menschen entfernen unliebsamen Haarwuchs selbst, andere bezahlen eine Behandlung mit Laser oder Licht, die so genannte Fotoepilation. Sie erzielt länger andauernde Ergebnisse als das schlichte Rasieren, ist aber unangenehmer – oder sogar schmerzhaft. Oft wird daher zunächst eine hautbetäubende Creme aufgetragen. Meist handelt es sich um das Präparat Emla®. Vor dessen Risiken warnt die spanische Arzneimittelbehörde. Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen erklärt, warum man nicht zu viel von dieser Creme auftragen darf.

29.10.12 Bindehautentzündung

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Bindehautentzündung Antibiotika sind kein Muss

Wenn das Auge juckt, gerötet ist und die Lider verkleben, spricht das für eine Bindehautentzündung. Die wird heutzutage viel zu rasch mit einem Antibiotikum behandelt. Immerhin heilt bei sechs von zehn Betroffenen die Entzündung binnen fünf Tagen von selbst ab – und manchmal steckt kein Bakterium sondern ein anderer Erreger oder Viren dahinter.1

22.10.12 Pharmafirma im Kindergarten

© GPSP

Sponsoring auf Irrwegen

Wenn eine Elternzeitschrift für Wachstumshormone wirbt, schürt das Ängste. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ü3 wird vom Pharmaunternehmen Sandoz Biopharmaceuticals gesponsert und kostenlos an Kindergärten verteilt. Die Werbung im Heft ist nicht unbedingt als solche zu erkennen und verharmlost eine risikoreiche Behandlung, kritisiert Gute Pillen - Schlechte Pillen.

15.10.12 Werbung:

© benqook - Fotolia.com

EU-Kontrolle bleibt

Fast vier Jahre wurde in der EU heftig diskutiert, ob die Pharmaindustrie selbst Patienten und Patientinnen über rezeptpflichtige Arzneimittel informieren darf.1 Jetzt ist dieser unliebsame Vorschlag endlich vom Tisch!

8.10.2012 Dubiose Spritze gegen Kniearthrose

© Annika Ucke

Eigenblutpräparat noch immer im Angebot

Zwischen 1.300 und 1.500 Euro kostet ein Behandlungszyklus mit Orthokin®. Das Mittel soll gegen Kniearthrosen und deren heftige Schmerzen helfen. Die Injektionen erfolgen nicht mit einem Fertigpräparat aus der Apotheke, sondern werden aus dem Eigenblut der Patienten hergestellt. Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bemängelt, dass der Nutzen des Verfahrens nicht überzeugend belegt ist. „Außerdem unterliegen Individualrezepturen wie Orthokin® praktisch keiner behördlichen Prüfung auf Wirksamkeit und Sicherheit“, warnt Wolfgang Becker-Brüser von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

26.9.12 Gut vorbereitet zum Arzt:

So wird Ihnen besser geholfen

Vier von zehn Menschen fühlen sich nach einem Arztbesuch nicht richtig informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter 1600 Beteiligten. Eine gute Vorbereitung kann helfen, die richtigen Fragen zu stellen und besser informiert nach Hause zu kommen. GPSP hat hier einige Tipps für Patienten und Patientinnen zusammengestellt.

24.9.12 Mit Nervengift gegen Migräne

© Effe45/ fotolia.com

Riskante Strategie

Nur wenige Arzneimittel haben so unterschiedliche Anwendungsgebiete wie Botulinumtoxin, das Signalwege in Nervenbahnen lahm legen kann und praktisch als Nervengift wirkt. Es wird nach Schlaganfällen gegen Verkrampfungen der Armmuskulatur, bei Multipler Sklerose gegen Harninkontinenz, bei unerträglichen Schweißabsonderungen oder bei „Zornesfalten“ zwischen den Augenbrauen verwendet. Und nun ist der Wirkstoff – bekannt als Präparat Botox® – auch noch zur Vorbeugung bei schwerer chronischer Migräne zugelassen. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bemängelt in ihrer neuesten Ausgabe, der Nutzen der riskanten Behandlung sei nicht ausreichend untersucht.

20.9.12 Californian Dreams

© E. Brüser

Walnüsse bringen Spermien auf Trab …

Passend zur Erntezeit kommt die Gesundheitsmeldung aus Kalifornien zum Thema „Walnüsse“ – die Redaktion der Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen hatte das schon erwartet. Die California Walnut Commission, eine Organisation der Walnussproduzenten, sorgt mit finanziellen Spritzen dafür, dass zum gesundheitlichen Nutzen der Nüsse weitgefächert geforscht wird. Und dann wird mit den gesponserten Studien die Werbetrommel gerührt, nicht ohne demjenigen, der Walnüsse nicht auf seinem Speiseplan hat, auch mal einen ordentlichen Schrecken einzujagen.

17.9.12 Darmkrebs

© Miredi /fotolia

Geringeres Risiko durch Ballaststoffe?

Jedes Jahr erkrankt von Tausend Menschen je einer neu an Darmkrebs.1 Damit handelt es sich um die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Wichtige nachgewiesene Risikofaktoren sind Bewegungsmangel und Übergewicht, aber auch rotes Fleisch, etwa in Form von Steaks, und regelmäßiger größerer Alkoholkonsum. Ob und wie stark ballaststoffreiche Ernährung schützen kann, war bislang nicht klar. Nun gibt es dazu eine neue Studie.

Mehr dazu im aktuellen Heft

10.9.12 Wasserfilter

© Pjt56 cc

Überflüssige Geldausgabe

Die einen kaufen ihr Trinkwasser günstig oder überteuert im Lebensmittelhandel, andere trinken es direkt aus dem Wasserhahn, und gar nicht wenige meinen, sie müssten ihr Leitungswasser filtern. Gute Pillen - Schlechte Pillen kann aus mehreren Gründen nicht dazu raten, Leitungswasser mit einem Filtersystem aufbessern zu wollen.

4.9.2012 MEZIS: Es geht auch anders

© MEZIS

Ärzte wehren sich gegen Einflüsterungen

Die Anbieter von Arzneimitteln beeinflussen ärztliche Therapieentscheidungen, wo sie nur können. Die Ärzteorganisation „Mein Essen zahl ich selbst“ (MEZIS) wehrt sich dagegen. Wir fragten Eckhard Schreiber-Weber, Arzt und Vorstandsmitglied von MEZIS, worum es seiner Organisation geht.

Mehr dazu im aktuellen Heft

28.8.12 Sonosan®

© liveostockimages/ fotolia.com

Klage gegen GPSP zurückgezogen

Die rumänische Firma SanimaMed hat ihre Klage gegen die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen (GPSP) zurückgezogen. Die kritische Medizinzeitschrift für Verbraucher hatte mehrfach über das Produkt Sonosan® zur Behandlung von Tinnitus berichtet und die Werbebehauptungen des Anbieters und den Nutzen des Produktes angezweifelt. Bis heute hat die Firma der GPSP-Redaktion keine seriösen Belege für eine Wirksamkeit des Produkts vorgelegt.

20.8.2012 Essstörungen

© Archiv B. Frey

Castingshows in der Kritik

Frauen leiden sechs unter einer Essstörung, bei Männern sind es ein bis zwei von 100, besagt eine Studie der Universität Leipzig.6 Aus dieser geht auch hervor, dass auffällig häufig fettleibige Menschen essgestört sind – insbesondere unter den Männern. Und es gibt noch einen Geschlechter- Unterschied: Essstörungen treten zwar in jedem Alter auf, aber Männer um die 60 Jahre sind besonders oft betroffen, während es bei den Frauen gerade die jüngeren sind.

Mehr dazu im aktuellen Heft

13.8.2012 Verzicht ist selten nötig

© Gina Sanders/ fotolia.com

Herzkranke und Sex

Beim Sex, speziell beim Orgasmus, steigen Herzfrequenz und Blutdruck kurzzeitig an – jedoch meist nur für wenige Sekunden und außerdem überschreitet der Puls nur selten 130 pro Minute.

Mehr dazu im aktuellen Heft

6.8.2012 Tatoofarben

© Thomas Kunz

Keine Zulassungspflicht

Mindestens jeder zehnte Deutsche läuft mit einem Tattoo herum, unter den 14- bis 34-Jährigen ist es sogar jeder Vierte. Trotzdem ist die Verwendung der Farben, die in die Haut gestochen werden, noch immer schlecht geregelt (GPSP 3/2006 S. 10). Denn was nicht auf einer Negativliste steht, ist praktisch erlaubt. Dass eine solche Verbotsliste nicht reicht und eine Positivliste mit den zugelassenen Farbstoffen besser wäre, ist vielen klar – zumal bisher kaum untersucht ist, wie sich die injizierten Farbinhaltsstoffe im Körper verteilen und wie sie verstoffwechselt werden.

Mehr dazu im aktuellen Heft

30.7.12 Doppelt gut

© fotolia/ Subbotina Anna

Fitnesstraining zur Tabakentwöhnung

Jugendliche kommen vom Tabak besser wieder los, wenn übliche Entwöhnungsprogramme mit einer Sportberatung verbunden werden, die zum Fitnesstraining anregt.

Mehr dazu im aktuellen Heft

26.7.12 Fehlerhafter Adrenalin-Injektor

© fotolia/ Marianne Meyer

Anapen®-Anbieter wälzt Kosten auf Anwender ab

Produktionsfehler kommen vor. Bei Notfallmedikamenten, wie jetzt beim Adrenalin-Autoinjektor Anapen®, können sie dramatische Folgen haben. Wenn der Anbieter Kosten des notwendigen Austausches auf Anwender und Krankenkassen abwälzt, halten wir das für unerträglich.

Mehr dazu im aktuellen Heft

23.7.12 Narkose

© fotolia/ Yuri Arcurs

Was Ärzte tun, damit SIE sicher sind

Viele Menschen haben Angst vor einer Vollnarkose, vor allem davor, nach der Operation nicht wieder aufzuwachen. Aber diese Gefahr ist in den letzten Jahrzehnten ständig gesunken und äußerst gering,1 obwohl heute chirurgische Eingriffe gemacht werden, die früher undenkbar waren. Was wiederum auch daran liegt, dass Narkosen heutzutage besser steuerbar sind. Darüber sprachen wir mit der Anästhesistin Christel Prellwitz.

Mehr dazu im aktuellen Heft

16.7.12 Hackepeter, rohes Mett

© fotolia/ Petra B.

Nichts für kleine Kinder

Rohes Fleisch und roher Fisch können von Bakterien, Viren und Parasiten besiedelt sein: Für kleine Kinder und Schwangere, für Senioren und bei geschwächter Immunabwehr sind solche Lebensmittel tabu.

Mehr dazu im aktuellen Heft

9.7.12 Arzneimittelreste: Was tun?

© Thomas Kunz

Nicht nur Schmerzmittelpflaster sind gefährlicher Müll

Wie gefährlich gebrauchte Schmerzmittelpflaster mit dem Wirkstoff Fentanyl sind, berichtete die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA: In den vergangenen 15 Jahren hat die Behörde 26 versehentliche Vergiftungen bei Kindern erfasst. Zehn Kinder starben. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, meint Gute Pillen - Schlechte Pillen (GPSP 3/2012). Um nicht Andere und die Umwelt zu gefährden, müssen gebrauchte, angebrochene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel sicher entsorgt werden. Aber wie?

Mehr dazu im aktuellen Heft

2.7.2012 Insekten: Stiche und Bisse

© M. Kletr/fotolia

Was schmerzhaften Juckreiz lindert

Mücken, Bremsen, Flöhe und andere Insekten stechen oder beißen, weil sie Blut benötigen, um sich zu ernähren – andere, wie Bienen oder Wespen, wenn sie sich bedroht fühlen. Stiche und Bisse jucken oder schmerzen, sind aber in unseren Breiten meist harmlos – solange keine Allergie* besteht und man nicht im Mund oder Hals gestochen wurde. – Die üblichen Beschwerden lassen sich mit verschiedenen Mitteln lindern.

Mehr dazu im aktuellen Heft.

25.6.2012 Neue Antibabypille

© Benny Weber/ fotolia

Neue Risiken

Viele Mädchen nehmen die Antibabypille. Allerdings heutzutage oft nicht (nur), um eine unerwünschte Schwangerschaft zu verhindern, sondern wegen der propagierten Schönheitseffekte, neudeutsch „Beauty- Effekt“ genannt.

Mehr dazu im aktuellen Heft.

18.06.2012 Medikament – oder was?

Verwirrende Werbung – Aufsichtsbehörden müssen aktiv werden

Heuschnupfen hat Hochsaison – da suchen viele Menschen Linderung, und die Hersteller von Gesundheitsprodukten erhoffen sich gute Geschäfte. Deren Werbung lässt so manches Angebot auf den ersten Blick als ordentliches Arzneimittel erscheinen. Das Pharmaunternehmen Weber & Weber verspricht zum Beispiel für sein Produkt Allvent® „akute Behandlung von Heuschnupfen“. Erst wer genau hinschaut, erkennt, dass es sich hierbei um ein „diätetisches Lebensmittel“ handelt, kritisiert die Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen in ihrer aktuellen Ausgabe. Ein wichtiger Unterschied: Arzneimittel werden behördlich zugelassen und dazu muss ihre Wirksamkeit erwiesen sein. Für diätetische Lebensmittel wie Allvent® gilt das nicht, auch wenn die Werbung den Eindruck eines Arzneimittels vermittelt.

Mehr dazu im aktuellen Heft.

14.6.2012 Zeckensaison

© Carola Schubbel/ fotolia

Aber kein Grund zur Panik

Zecken können Krankheiten übertragen. Viele Menschen haben Angst vor einer Ansteckung mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Allerdings ist das Risiko regional sehr unterschiedlich.

Zeckenbiss – was tun? (GPSP 2/2007, S. 1)
Zeckenbiss? Keine Panik! (GPSP 4/2010, S. 6)

11.6.2012 Placebos

© Elke Brüser

Wie die Psyche bei der Heilung mitspielt

Der Glaube versetzt Berge: Eine Tablette kann selbst dann wirken, wenn sie keinen Wirkstoff enthält. Dieses Phänomen ist ein typischer Placeboeffekt. Er spielt eine wichtige Rolle in der Therapie – und ist in der Forschung ein Dauerbrenner. Wie lässt sich der Placeboeffekt erklären? (GPSP 3/2012 S. 3). ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

1.6.2012 Eichenprozessionsspinner

© Elke Brüser

Wie man sich vor ihren Brennhaaren schützt

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben giftige Brennhaare, die Juckreiz und Entzündungen auf der Haut auslösen können. Auch Augen und Atemwege werden eventuell gereizt, und bei empfindlichen Menschen kommt es möglicherweise sogar zu Atembeschwerden.  Gute Pillen - Schlechte Pillen fasst in seiner aktuellen Ausgabe (GPSP 3/2012) zusammen, wie man solchen Problemen aus dem Wege gehen kann.

29.5.2012 Werbung Aufgepasst!

© mbongo/ fotolia.com

Schüßler-Salze: „Information“ zum Schlucken

Über manche Gesundheitsprodukte kann man nur staunen. Drüfusan-Tabletten des Kölner Unternehmens Syxyl enthalten 12 Schüßler-Salze und werden „ohne Angabe einer Indikation“ verkauft. (1) Das heißt man kann sie gegen alles verwenden, oder – besser – gegen nichts. Unter dem Motto „Werbung – Aufgepasst!“ wirft die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer aktuellen Ausgabe einen kritischen Blick auf die Werbung für das seltsame Mittel ohne Indikation.

25.5.2012 EU verbietet falsche Versprechungen

© Gina Sanders/ fotolia.com

Mehrere tausend Nahrungsergänzungen und andere Lebensmittel überprüft

Lebensmittelanbieter werben nicht nur damit, dass ihr Produkt besonders lecker, frisch oder lange haltbar ist, sondern gern auch mit Slogans („claims“), die mehr Gesundheit oder sogar Schutz vor Krankheiten versprechen („health claims“). Daran beteiligt sind sowohl Anbieter als auch Verbraucher: Der eine verspricht etwas, der andere glaubt es. – Was an den Versprechungen wirklich dran ist, prüft seit 2010 die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Gute Pillen - Schlechte Pillen berichtete mehrfach über den Wildwuchs und notwendige Kontrollen (z.B. GPSP 1/2011, S. 12). Nun hat die hat EU Kommission für 222 Health Claims grünes Licht gegeben – die allermeisten dieser Werbeslogans wurden jedoch abgelehnt.

21.5.2012 Testosteronmangel?

© Thomas Kunz

Zu Patienten gemacht

Immer häufiger wird – vor allem älteren – Männern suggeriert, sie hätten einen Mangel am Hormon Testosteron. Ein niedriger Testosteronspiegel wird zur Krankheit erklärt. Zweifelhafte Webseiten interpretieren eine Vielfalt körperlicher Symptome als Testosteronmangel. Diese können aber unterschiedlichste Ursachen haben (GPSP 5/2008 S. 16). ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

14.5.2012 Wie wirksam ist Hagebuttenpulver bei Arthrose?

© C. Wagner-Ahlfs


Hagebuttenpulver ist kein Arzneimittel, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel. Für Arzneimittel sind behördliche Zulassungen und dafür notwendige aussagekräftige klinische Studien erforderlich. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

7.5.2012 Selbsthilfegruppen auf Abwegen

© arahan - fotolia.com

Patienten in den Fängen der Industrie

„Das Wesen der Selbsthilfe ist die wechselseitige Hilfe auf der Basis gleicher Betroffenheit.“ So heißt der erste Satz auf der Webseite von der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (Sekis). Aber aus vielen Selbsthilfegruppen sind Patientenorganisationen geworden, zum Teil mit großem Budget und finanziert von Arzneimittelfirmen. Über die Folgen sprachen wir mit Erika Feyerabend. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

30.4.2012 Krebs rückgängig machen?

© Maxim Malevich/ fotolia

Warnung vor Ukrain

„Krebs kann rückgängig gemacht werden“1, verspricht das ukrainische Institut für Krebsbekämpfung und weckt Hoffnungen. Und wer schwer erkrankt ist, ist besonders anfällig für Botschaften, die Heilung auch in ausweglosen Situationen versprechen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

26.04.2012 Heftige Schmerzen –

© MathKnight und Zachi Evenor

Das muss nicht sein

Schmerzen durch Verschleiß, Schäden an der Wirbelsäule oder eine Krebserkrankung – Medikamente können Linderung verschaffen. Bei besonders starken Schmerzen helfen Morphinpräparate. Aber in Deutschland werden sie oft nicht richtig verordnet.1 Die Folge: Gefährliche und abhängig machende Überversorgung für die Einen, unnötiger Schmerz durch Unterversorgung für die Anderen. Das muss nicht sein. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

23.04.2012 Jugendschutz!

© phokrates, fotolia

Sonnenstudio = Selbstgefährdung

Eine 17-Jährige, ihre Eltern und ein Sonnenstudiobetreiber hatten eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, weil Minderjährige seit 2009 hierzulande nicht mehr öffentliche Sonnenstudios besuchen dürfen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

16.4.2012 Ärztlicher Bereitschaftsdienst

© kraska/ fotolia

Neue, überregionale Rufnummer

Wenn Sie nachts oder am Wochenende wegen hohem Fieber oder bei Bauchschmerzen einen Arzt oder eine Ärztin in Ihrer Nähe erreichen wollten, mussten Sie bisher je nach Region oder Uhrzeit eine andere Telefonnummer wählen. Es gab über 1000 verschiedene. Damit ist nun Schluss: Ab dem 16. April 2012 gilt bundesweit als einheitliche Durchwahl 116 117.

9.4.2012 Achtung: Blutungen

© cbsva - Fotolia.com

Nahrungsergänzung Glukosamin

Glukosamin soll – glaubt man den Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel im Internet – immer dann helfen, wenn Gelenke abgenutzt sind und deshalb schmerzen. Gelenkschutz und Unterstützung der Regeneration des Gelenkes, so lauten die üblichen Versprechungen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

2.4.2012 E-Zigaretten - ein Ende in Sicht?

Verborgene Risiken

Die elektronische Zigarette hat den Anschein einer sauberen, coolen Alternative zur qualmenden Kippe. Aber die gesundheitlichen Risiken sind nach wie vor ungeklärt (siehe GPSP 5/2009, S. 14; 6/2010, S.6). Wird an einer E-Zigarette stark gezogen, kann Nikotinlösung direkt in den Mund gelangen. So steht es in der Packungsbeilage der E-Zigarette „Dampfer“, die bis zu 24 mg Nikotin enthält.1 Da dies zu schweren Vergiftungen führen kann, fordert das „Forum Rauchfrei“ den Verkauf zu unterbinden.2 Zusätzlich sorgte jüngst die Explosion einer E-Zigarette beim Rauchen für Schlagzeilen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

28.3.2012 Mehr melden!

© Elke Brüser

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Arzneimittel sind oft nützlich, sie können allerdings auch schaden. In der Medizin gilt: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.“ Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen macht in ihrer aktuellen Ausgabe deutlich, dass so manche schädliche Arzneimittelwirkung vermeidbar wäre. Dazu müssten Ärzte und Apotheker mindestens schwere unerwünschte Effekte konsequent melden. Neu ist: Auch Patienten und Patientinnen sind jetzt dazu aufgerufen. Doch die zuständigen Behörden sind darauf nicht vorbereitet.

19.3.2012 Penisverlängerung

© Thomas Kunz

Mehr als ein Schnitt im Schritt

Wieder einmal schwappt ein Trend aus den USA nach Deutschland: Die so genannte Penisverlängerung. Im Internet werden höchst obskure Mittelchen und Methoden, aber auch Operationen empfohlen. Die Deutsche Fachgesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen verfolgt solche Entwicklungen mit Sorge. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

12.3.2012 Vergiss Alzheimer?

Ein provokantes Buch, das nachdenklich macht

Viele Menschen haben Angst vor Vergesslichkeit und Kontrollverlust im Alter. Das führt zu unnötigen Frühuntersuchungen und angeblich vorbeugenden Behandlungen. Andere Ursachen von Gedächtnisstörungen werden verkannt. Das sind die Kernthesen der Biologin und Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

5.3.2012 Schnitt im Schritt

© Thomas Kunz

Medizinisch Skurriles als Karikatur

Operationen zur Penisverlängerung, Haifischknorpel gegen Krebs oder Schokoriegel zur Anhebung des Intelligenzquotienten – der Medizinmarkt bringt die seltsamsten Angebote hervor. Oft sind Karikaturen noch die beste Reaktion auf solchen Unsinn, finden zumindest die Macher der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

27.2.2012 Ärger mit der Blase

© beerfan/fotolia

Entzündungen sind häufiger bei Frauen

Eine akute Harnblaseninfektion ist meist unangenehm und schmerzhaft. Viel trinken und entzündungshemmende Schmerzmittel können helfen. Die körpereigene Abwehr bewältigt dann nicht selten die bakterielle Infektion in wenigen Tagen (GPSP 2/2011, S. 12). Wenn das nicht klappt oder die Beschwerden sich zu lange hinziehen, dann unterstützen Antibiotika den Kampf gegen die Bakterien. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

23.2.2012 Leben in Gefahr

© Feuerwehr Berlin

– Wähle 112!

Wann immer sich jemand plötzlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet, hilft eine Telefonnummer: 112. Was sich hinter dieser Notrufnummer verbirgt und warum in akuten Notfällen der Ärztliche Bereitschaftsdienst nicht die richtige Adresse ist, berichtet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer jüngsten Ausgabe.

20.2.2012 Wenn Insulin-Pen oder Inhalator versagen

Fehlfunktionen richtig einschätzen

Wenn Insulin-Pens oder Asthma-Dosieraerosole nicht funktionieren, ist dies nicht nur ärgerlich, sondern manchmal sogar lebensbedrohlich. Oft sind diese technischen Geräte aber nicht wirklich defekt. Wir geben Tipps, wie Sie Fehlfunktionen vermeiden können. .....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

10.2.2012 Internetdoktor

© Konstantin Sutyagin

Fernbehandlung per Computer?

Der Hausarzt bekommt Konkurrenz. Wer will, kann sich jetzt per Internet behandeln lassen: Untersuchung, Diagnose, Therapie – alles per Mausklick. Das kann nicht gutgehen, findet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

26.1.2012 IGeL-Monitor

© Eric Isselée - fotolia.com

Neues Internetportal bringt mehr Licht ins Dunkel

Der Markt mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), die in Arztpraxen angeboten werden, boomt. Der Medizinische Dienst des Verbandes der Krankenkassen hat jetzt ein Internetportal freigeschaltet: www.igel-monitor.de bewertet 24 solcher selbst zu zahlenden Leistungen. Immerhin zahlten Patienten 2010 aus eigener Tasche 1,5 Milliarden Euro für diverse IGeL, berichtete Gute Pillen – Schlechte Pillen kürzlich. Und wir bemängelten, dass dies passiert, obwohl ein großer Teil nutzlos ist und es bislang keine systematische Bewertung aller IGeL-Angebote gibt.

16.1.2012 Gefährliche Brustimplantate

© Jörg Schaber

Defizite im Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern

Der Skandal um Brustimplantate weitet sich aus. Eine bessere Kontrolle für solche Medizinprodukte ist überfällig.

Im Frühjahr 2010 sind im Rahmen einer Inspektion Mängel bei der französischen Firma Poly Implants Prothèse (PIP) aufgefallen. Die französische Überwachungsbehörde untersagte daraufhin den Vertrieb von PIP-Brustimplantaten. – Viel zu spät, da es bereits Jahre zuvor Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gab.

13.1.2012 Sägepalme:

© Jean Pol Grandmont

Unnütz bei Prostatabeschwerden 

Gegen Beschwerden beim Wasserlassen, die auf einer gutartigen Vergrößerung der Prostata beruhen, kann „Mann“ zahlreiche rezeptfreie pflanzliche Präparate kaufen. Stark beworben und am beliebtesten sind Mittel mit dem Fruchtextrakt der Sägepalme. Aber sie nützen nicht mehr als Plazebo, urteilt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

19.12.2011 Schuppenflechte

© willpower - Fotolia.com

Patienten im Visier der Industrie

Mit immer neuen Methoden versuchen Pharmaunternehmen den direkten Kontakt zu Patienten und Selbsthilfegruppen herzustellen. Doch hinter den angepriesenen Service-Angeboten für Betroffene verbergen sich oft Verkaufsinteressen der Hersteller. Am Beispiel eines teuren Präparats gegen Schuppenflechte macht die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer neuen Ausgabe deutlich, welche Strategien das Marketing anwendet.1

30.11.2011 Irreführend und unerträglich geschmacklos

© A. Ucke/ GPSP

Werbung für ein Krebsmedikament

Die Pharmafirma Eli Lilly verschickte kürzlich an Krebsärzte bunte Schachteln, die beim Öffnen einen Werbefilm für ein Krebsmedikament abspielen. Die munteren Footballspieler scheinen allerdings eher für ein Stärkungsmittel als für ein Chemotherapeutikum zu werben. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hält solche Marketingmethoden für unethisch.

Dokumentation der Alimta®-Werbung bei Ärzten

25.11.2011 Stevia zum Süßen

© proffelice - Fotolia.com

Zugelassen als Lebensmittelzusatzstoff E 960

Bisher war es in der EU nicht erlaubt, Lebensmittel mit Bestandteilen oder Inhaltsstoffen der Pflanze Stevia rebaudiana Bertoni zu süßen (GPSP 2009/01, S.6). Das ist nun anders. Ab dem 2. Dezember 2011 dürfen Lebensmittelhersteller mit Inhaltsstoffen der südamerikanischen Pflanzenart, den Steviolglykosiden, vor allem in viele brennwertverminderte („kalorienarme“) Produkte kräftig Süße bringen.

4.11.2011 Arzneimittel

© HumerMedia - Fotolia.com

Mehr Risiken im Alter

Viele ältere Menschen vertragen ihre Medikamente nicht und müssen deshalb sogar ins Krankenhaus. Im Alter werden Medikamente oft falsch dosiert, manche Wirkstoffe sind besonders riskant. Hier sind vor allem die verschreibenden Ärzte gefordert. Denn es gibt hilfreiche Arzneimittel-Listen für eine altersgerechte Therapie, darauf weist die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hin.

13.10.2011 Drei Gründe zum Feiern

Ehrungen für Mitbegründer von Gute Pillen - Schlechte Pillen

In diesem Jahr wurden drei Mitbegründer von „Gute Pillen - Schlechte Pillen“ für ihr Engagement und ihre fachliche Kompetenz geehrt. Die Georg-Klemperer-Medaille erhielt am 2. September der Kardiologe Prof. Dr. Walter Thimme. Ausgezeichnet wurde er für die Initiierung des Berliner Herzinfarktregisters und für jahrelange unabhängige Arzneimittelinformation. Dem Arzt und Apotheker Wolfgang Becker-Brüser wurde am 29. September das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Geehrt wurde sein konsequenter Einsatz für die unabhängige Arzneimittelinformation. Und der Internist und Nephrologe Dr. Dietrich von Herrath nahm bereits am 7. Februar die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland entgegen. Gewürdigt wurde ebenfalls sein Engagement für unabhängige Arzneimittelinformation.

7.10.2011 (K)ein Grund zum Feiern

© J. Schaaber

Pharma-Kampagne fördert gerechten Zugang zu Arzneimitteln

Ob ein Kranker zuverlässige Arzneimittel erhält, das hängt erheblich davon ab, in welchem Staat er geboren wurde und wie hoch sein Einkommen ist. Ihr 30-jähriges Jubiläum nutzte die Pharma-Kampagne, um auf einer Fachtagung mit Gästen aus Indien, Brasilien, Südafrika, den Niederlanden und den USA zu untersuchen, woran eine gerechte Verteilung von Arzneimitteln scheitert, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen und mit welchen Kampagnen das von Bielefeld aus koordinierte Netzwerk besonders erfolgreich war. Die Pharma-Kampagne gibt unter anderem den Pharma-Brief heraus, eine der vier Mutterzeitschriften von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

20.9.2011 Selbsttötung: Heikles Akne-Medikament

© Elke Brüser

Heikles Akne-Medikament

Manche Medikamente können Menschen depressiv machen und sogar in den Suizid treiben. Auch der Arzneistoff Isotretinoin, den Ärzte bei schwerer Akne verschreiben können, steht in diesem Verdacht. Aknekranke und ihre Angehörige müssen über die möglichen psychischen Auswirkungen Bescheid wissen. Doch sie sind oft unzureichend über die Risiken informiert, warnt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

24.8.2011 Pandemrix®: Impfstoff zu Schutt und Asche

© Annika Ucke

Pandemrix®: Impfstoff zu Schutt und Asche

Im Sommer 2009 hatten wir „Schweinegrippe“-Alarm.1 Und jetzt wird das derzeit letzte Kapitel in Sachen „Schweinegrippeimpfung“ geschrieben. Denn der damals für Deutschland produzierte Impfstoff Pandemrix® erreicht sein Verfallsdatum und muss entsorgt werden. Wenn die passende Müllverbrennungsanlage gefunden ist, sollen zirka 29 Millionen Dosierungen in Flammen aufgehen. Allein in Deutschland wird dadurch eine Viertelmilliarde Euro vernichtet. Das hätte nicht so kommen müssen, erinnert die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

22.8.2011 Brustkrebsmittel für Gesunde?

© Jörg Schaaber

Brustkrebsmittel für Gesunde

In den letzten Wochen machten Schlagzeilen wie „sensationeller Durchbruch im Kampf gegen Brustkrebs“ oder „Die Pille gegen Brustkrebs ist da“ die Runde. Das klingt, als ließe sich Brustkrebs durch ein bestimmtes Arzneimittel verhindern. Aber diese Annahme ist verfrüht, schreibt Gute Pillen – Schlechte Pillen in seiner aktuellen Ausgabe (GPSP 4/2011). Die Datenlage gibt das nicht her, und Pfizer hat für diese Primärprophylaxe mit dem Wirkstoff Exemestan noch gar keine Zulassung.

26.7.2011 Grünes Rezept

Grünes Rezept

So manche haben sich schon gewundert, wenn sie nach ihrem Arztbesuch ein grünes Rezept in Händen hielten. Diese Formulare verwenden Ärzte wie ein Privatrezept, also für Medikamente, die nicht von den Kassen erstattet werden. Was viele nicht wissen: Das „Grüne Rezept“ ist ein geschickter Werbetrick der Arzneimittelanbieter.

20.6.2011 Hilfe bei Laktoseintoleranz

© Brüser

Hilfe bei Laktoseintoleranz

Die Unverträglichkeit von Milchzucker ist weit verbreitet. Die Folgen für den Einzelnen sind sehr unterschiedlich. Panik ist jedenfalls nicht angebracht: Nicht alle Menschen mit Laktoseintoleranz leiden unter starken Beschwerden. Wenn der Körper empfindlich auf Milch reagiert, hilft meist eine Umstellung der Ernährung.

17.6.2011 Antibaby-Pillen mit Drospirenon in der Kritik

Was sind mögliche Alternativen zu Aida®, Petibelle®,Yasmin®,Yasminelle und Yaz®?

Zwei neue Studien deuten darauf hin, dass gefährliche Blutgerinnsel bei Pillen, die als Gestagen Drospirenon enthalten, häufiger vorkommen als zuvor gedacht, warnt Gute Pillen - Schlechte Pillen in seiner aktuellen Ausgabe (3/2011). Aida®, Petibelle®, Yasmin®, Yasminelle® und Yaz® sind Vertreter dieser Medikamentengruppe.
 

 

7.6.2011 EHEC

© Thomas Graf - Fotolia.com

Hefe bietet keinen Schutz

Apotheken bieten Produkte mit Hefe zur Behandlung von Durchfall an. Diese schützen nicht vor EHEC. Anbieter des Produkts Perenterol® forte haben jüngst dazu irreführende Werbung verbreitet. Selbst die Wirksamkeit von Perenterol® forte zur Behandlung von ganz alltäglichen Durchfällen ist generell unzureichend belegt. Die Firma UCB faxte an Apotheken Ende Mai 2011 Werbung für ihr Präparat Perenterol® forte unter der Überschrift „Achtung: EHEC-Bakterium breitet sich immer weiter aus!“.

 

26.5.2011 Dicht gemacht

© fotokalle - Fotolia.com

Stammzellenklinik XCell-Center stellt Betrieb ein

Nach vielfachen Beschwerden – GPSP berichtete in Heft 6/2009 – und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat die Kölner Bezirksregierung endlich reagiert: Die niederländische Firma XCell-Center darf keine stammzellhaltigen Knochenmarkpräparate mehr abgeben. Das Unternehmen hat in seiner Düsseldorfer Klinik mit höchstumstrittenen Verfahren Schwerkranke und behinderte Menschen traktiert und gefährdet. Patienten mit Multipler Sklerose, Querschnittslähmung und Parkinsonkranke erhofften sich Heilung von „einer teuren, nutzlosen und risikoreichen Behandlung“, so Wolfgang Oertel von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

17.5.2011 Zeckenbiss?

Keine Panik

Endlich kommt der Sommer und damit auch wieder die Zecken - Störenfriede der Freizeitfreuden im Grünen. Denn Zecken können Krankheiten übertragen. Wie groß ist die Gefahr, wie kann man sich schützen?

29.3.2011 Jodtabletten nach Reaktorkatastrophe?

© Jörg Schaaber

Kein Anlass zur Einnahme

Soll man sich hierzulande vorsorglich Jodtabletten besorgen? Dies ist eine häufig gestellte Frage angesichts des Austritts von Radioaktivität aus den Atomreaktoren in Fukushima. Die Antwort lautet eindeutig nein. Hier die Gründe.

18.2.2011 Modafinil (Vigil®)

Riskanter Muntermacher zurückgepfiffen

Modafinil, besser bekannt als Vigil®, kann stimulierend wirken und hat sich als Muntermacher für Prüfung und Party einen zweifelhaften Namen gemacht. Ärzte dürfen das Mittel jetzt nur noch bei extremer Schläfrigkeit (Narkolepsie) verordnen, Kindern und Jugendlichen gar nicht. Das hatte die Europäische Arzneimittelbehörde wegen vielfältiger Risiken längst empfohlen. Nun endlich hat der Anbieter Cephalon die Anwendungsbereiche eingeschränkt.
 
 

2.2.2011 Schmerzmittel Paracetamol

Empfohlene Dosierungen einhalten

Paracetamol (Ben-u-ron, verschiedene Generika) ist eines der meist verwendeten rezeptfreien Schmerzmittel. Es eignet sich gut für Erwachsene und Kinder, für diese auch zur Fiebersenkung. Die jeweils empfohlene Dosierung darf jedoch keinesfalls überschritten werden. Sonst droht ein lebensbedrohlicher Leberschaden.
 
 

3.12.2010 Post bedient Männerträume

Lug und Betrug bei Potenzmitteln

Viele der angeblich natürlichen Präparate, die Männern eine härtere Erektion und mehr Lust beim Sex versprechen, sind keinen Cent wert oder sogar gefährlich.
 
 

29.10.2010 Melanotan: Auch das BfArM warnt

Riskante Bräune zum Zweiten

Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen warnte ihre Leser und Leserinnen bereits im September (GPSP 5/2010, Seite 7) vor Bräune durch Melanotan. Die Risiken des Mittels, das illegal zum Beispiel im Internet angeboten wird, sind unkalkulierbar. Es hat keine Zulassung!

http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/presse/pressemitteilungen.php

http://www.bfarm.de/cln_094/DE/BfArM/Presse/mitteil2010/pm14-2010.html

14.10.2010 Melanotan:

Riskante Bräune

Der Sommer ist vorbei, und die Bräune soll konserviert werden. Denn Bräune gilt als attraktiv. Hierzu werden Hautbräuner nicht nur äußerlich aufgetragen, sondern geschluckt oder sogar gespritzt – ein gefährliches Unterfangen.
 

24.9.2010 Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) abgestürzt

Gute Pillen - Schlechte Pillen hat mehrfach gewarnt

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hatte bereits vor zwei Jahren gewarnt: „Auf Rosiglitazon (Avandia®) sollte aber besser verzichtet werden, denn die Risiken sind größer als der Nutzen.“ (GPSP 6/2008, S. 14) In einem längst überfälligen Schritt hat die europäische Arzneibehörde EMA nun die Marktrücknahme des Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) empfohlen. Und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat daraufhin den Vertriebsstopp zum 1. November angeordnet. Patienten haben damit Zeit zu einer Umstellung und sollten dafür unbedingt ihren Arzt aufsuchen. Auf keinen Fall einfach das Medikament absetzen!
 

21.9.2010 Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet

Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet

Das schweizerische Arzneimittelinstitut swissmedic warnt vor gefährlichen Potenzmitteln aus dem Internet. Das Institut hat 120 beschlagnahmte Proben importierter Erektionsförderer im Labor untersucht und fand bei 48 (40%) der 120 untersuchten Präparate gravierende Mängel: zu wenig Wirkstoff, viel zu viel Wirkstoff, andere Wirkstoffe als deklariert, chemische Wirkstoffe in angeblich „natürlichen“ Produkten und gefälschte Präparate. http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/01385/index.html?lang=de

7.9.2010 Bachblüten: Nicht besser als Plazebo

© Wagner-Ahlfs

Bachblüten: Nicht besser als Plazebo

In Gute Pillen - Schlechte Pillen (Heft 3/2010, S. 20) hatten wir Kaugummis mit Bachblüten unter die Lupe genommen. Diese werden für „Energie“ und „Selbstvertrauen“ oder einfach „im Notfall“ angeboten. Dabei scheinen vor allem die Anbieter über großes Selbstvertrauen zu verfügen: Eine Wirkung von Bachblüten ist wissenschaftlich nämlich nicht belegt.

16.8.2010 Vorsicht: Hautallergie durch Schmerzgele

Durch UV-Licht können Mittel mit Ketoprofen die Haut schädigen

(16.8.2010) Wer ein Schmerzgel mit dem Wirkstoff Ketoprofen benutzt, um etwa Schwellungen nach einem Sportunfall oder Entzündungen von gelenknahen Sehnen, Bändern oder der Gelenkkapsel zu behandeln, sollte auf der Hut sein: Denn UV-Licht – auch das von Wolken abgeschwächte – kann eine fototoxische oder fotoallergische Reaktion auslösen.
 

14.7.2010 Quallen - Qualen

Verschlimmert durch falsche Behandlung

Strömungen treiben im Sommer oftmals Schwärme von Quallen an die Küsten von Nord-, Ostsee und Mittelmeer. Das verdirbt vielen Urlaubern die Ferien am Strand.
 

6.7.2010 WHO unter Einfluss

© WHO/R. Virot

Wer redete bei Schweinegrippe – Pandemie mit?

(6.7.2010) Die Weltgesundheits- organisation (WHO) hat die Schweinegrippe frühzeitig als Pandemie eingestuft und damit unnötig Ängste ausgelöst. Jetzt muss sich die WHO fragen lassen, welchen Einfluss Arzneimittelhersteller auf ihre Entscheidung hatten und wie es zu der weltweit gigantischen Geldverschwendung für Impfstoffe und Grippemittel kam.

19.5.2010 Insulintherapie für zuckerkranke Kinder auf dem Prüfstand

Fehlinformationen: Report Mainz schürt Ängste. Eltern verunsichert

Kunstinsuline (Insulinanaloga) sind erheblich teurer als Humaninsuline. Aber ob sie auch besser sind als diese, ist nicht geklärt. Speziell für Kinder fehlen Studien.
 

3.5.2010 Was bedeutet es, wenn ein Produkt ein "Medizinprodukt" ist, oder wenn der Hersteller betont, dass es das nur in der Apotheke gibt?

Was bedeutet es, wenn ein Produkt ein "Medizinprodukt" ist, oder wenn der Hersteller betont, dass es das nur in der Apotheke gibt? Das klingt alles nach Medizin und Wirkung, hat aber auch eine ganze Menge mit Marketing zu tun. Unser Redakteur Wolfgang Becker-Brüser erläutert in einem Interview im Blog Plazeboalarm, was die Begriffe wirklich bedeuten.



Foto:
joho345

24.4.2010 Endlich! Haut- und Hämorrhoidenmittel mit Bufexamac vor dem Aus

Es ist unglaublich, wie lange bedenkliche Arzneimittel auf dem Markt bleiben und Patienten gefährden können, bevor die Notbremse gezogen wird. Warnungen vor Bufexamac gibt es seit zwei Jahrzehnten. Der entzündungshemmende Wirkstoff wird zur Behandlung von Ekzemen oder Neurodermitis angeboten und ist auch in zahlreichen Cremes, Salben und Zäpfchen gegen Hämorrhoiden enthalten ist. In Gute Pillen – Schlechte Pillen, rieten wir bereits vor vier Jahren von Bufexamac-haltigen Mitteln ab, „weil die Wirkung nicht belegt ist und das Mittel häufig selbst Ekzeme auslöst“. (GPSP 1/2006, Seite 10)



Foto:
Arneb

15.4.2010 Frühjahrsputz von innen

Fängt der Tod im Dickdarm an?

Mit Überschriften wie „Organismus fachgerecht entgiften“ wird auf tausenden von Internetseiten ungetrübtes Wohlbefinden für den ganzen Körper versprochen. So wie wir regelmäßig unsere Zähne putzen, sei es ganz normal, auch die inneren Organe regelmäßig zu reinigen. Doch ein Frühjahrs­putz für das Körperinnere ist Unfug.

12.2.2010 UMCKALOABO

© Stickpen

Patent für Herstellungsverfahren widerrufen

Die Arzneimittelfirma Schwabe verkaufte 2008 rund 5,5 Millionen Packungen des Pflanzenpräparats UMCKALOABO (Herstellerumsatz 40 Mio. €).

 

9.4.2010 Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet

Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet

Folgende als Nahrungsergänzungsmittel verkauften Präparate enthielten bei aktuellen Überprüfungen verbotene und verheimlichte, also nicht deklarierte chemische Wirkstoffe:

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Editorials","Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

 

Abo-Bereich

 Kunden-Nr.
 Passwort

Hilfe, wie funktioniert die Anmeldung?

Kontakt

Zuzahlung sparen

Diese Suchfunktion steht nicht mehr zur Verfügung. Aufgrund der zahlreichen Rabattverträge zwischen Herstellern und Krankenkassen ist für viele Produkte eine zuverlässige Auskunft zu den Zuzahlungen nicht mehr möglich.